Ohne russisches Gas im WinterBundesnetzagentur: Reserven reichen ein bis zwei MonateSollte Russland seine Gaslieferungen ganz kappen, würden die deutschen Reserven dem Chef der Bundesnetzagentur zufolge nicht lange reichen. Etwas Abhilfe könne vor allem Flüssiggas aus den USA schaffen, der Ausfall einer LNG-Fabrik in Texas nach einem Brand macht ihm allerdings Sorgen.04.07.2022
Drosselung der Fernwärme Hamburg will im Notfall Warmwasser rationierenAuch wer nicht mit Gas heizt, könnte die Knappheit des Energieträgers zu spüren bekommen. Im Notfall droht etwa Hamburgern, die ans Fernwärmenetz angeschlossen sind, eine Drosselung der Heiztemperatur. Warmwasser gibt es dann vielleicht nur noch zu bestimmten Tageszeiten. 02.07.2022
Trotz Wegfalls der EEG-UmlageVerband warnt vor steigenden EnergiepreisenDie EEG-Umlage wird nicht mehr an Stromkunden weitergegeben. Bundeswirtschaftsminister Habeck sieht darin einen wichtigen Schritt, um Verbraucher zu entlasten. Doch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft ist sich sicher, dass es keine "Trendwende" bei der Preisentwicklung geben wird.01.07.2022
Nach Drosselung der LieferungenHabeck ruft zweite Stufe des Gas-Notfallplans ausDie Folgen des russischen Angriffskriegs bringen die deutsche Energieversorgung an ihre Grenzen. Für eine Gasknappheit gibt es einen Notfallplan, der in der äußersten Stufe die Verteilung der Ressourcen regelt. Wirtschaftsminister Habeck ruft nun die zweite Stufe aus.23.06.2022
"Fünf Jahre der Knappheit"Lindner warnt vor "ernst zu nehmender Wirtschaftskrise"Finanzminister Christian Lindner schwört die Deutschen auf eine lange Phase der Entbehrungen ein. Grund dafür seien steigende Preise infolge des Ukraine-Kriegs. Der FDP-Chef sieht "eine sehr besorgniserregende Situation" kommen.22.06.2022
Ministerium: Lage ist ernstBereitet Bund Alarmstufe des Notfallplans Gas vor?Der Notfallplan Gas regelt das Vorgehen in Deutschland, sollte sich die Versorgungslage deutlich verschlechtern. Ende März hat das Wirtschaftsministerium die erste Stufe ausgerufen. Die Lage ist ernst. Angeblich bereitet der Bund aktuell die nächste Stufe vor: die Alarmstufe.21.06.2022
Letzte Rettung KohlekraftwerkeEinfach wieder hochfahren? Geht nichtMehr als 1,6 Milliarden Euro haben drei Energiekonzerne für die Bereithaltung von acht abgeschalteten Kraftwerksblöcken erhalten. Sie sollten im Ernstfall schnell einsatzbereit sein. Doch nun zeigt sich - so einfach ist das nicht. Es fehlt am Personal.21.06.2022Von Judith Görs
Klingbeil im "ntv Frühstart""Vor uns liegen harte Monate"In der Debatte um die verlängerte Laufzeit von Kohlekraftwerken springt SPD-Chef Klingbeil dem Wirtschaftsminister bei. Länger Kohle zu verbrennen, sei in Ordnung, damit sich Deutschland nicht erpressen lassen muss. Beim Energiesparen sieht er nicht nur die Verbraucher in der Pflicht. 20.06.2022
Spanisches Gas für Nordeuropa?Deutschland wirbt um Pyrenäen-PipelineAnders als Deutschland bezieht Spanien sein Erdgas aus Nordafrika und über Flüssiggas-Terminals. Ein gut ausgebautes Netz, das Begehrlichkeiten in Berlin weckt. Allerdings endet die Infrastruktur an den französischen Pyrenäen. Für den Weiterbau erwartet die spanische Regierung Geld von der EU.13.06.2022
Energieimporte für 24 MilliardenChina und Deutschland sind Putins beste KundenRussland muss sein Erdöl und sein Erdgas nach dem Angriff auf die Ukraine weltweit zu Schleuderpreisen verkaufen. Dennoch verdient Moskau kräftig - vor allem dank China und der EU. Deutschland ist zweitgrößter Abnehmer russischer Energie, Frankreich erhöht seine Importe sogar.13.06.2022