Ringen mit der EU um den BrexitLondon lenkt bei Binnenmarktgesetz einDie Brexit-Verhandlungen ziehen sich seit Jahren und werden auf den letzten Metern immer undurchsichtiger: Die britische Regierung zieht jetzt doch mehrere umstrittene Klauseln aus ihrem geplanten Binnenmarktgesetz wieder zurück - ein heikler Gesetzesentwurf mit gesellschaftlicher Sprengkraft im britischen Nordirland.08.12.2020
Gipfel mit von der Leyen geplantJohnson will Brexit in Brüssel verhandelnSeit Monaten stocken die Gespräche über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien. Die Zeit wird knapp, deshalb wird nun auf höchster Ebene verhandelt: Premier Johnson reist eigens nach Brüssel, um die schwierigsten Fragen zu klären.07.12.2020
Keine Gespräche im Jahr 2021London schließt Brexit-Verlängerung ausBis zum Jahresende müssen sich Großbritannien und EU über ein Handelsabkommen geeinigt haben. Doch die Gespräche stecken in einer Sackgasse. Sollte sich nichts mehr bewegen, will es London auf einen harten Schnitt ankommen lassen.07.12.2020
Exodus der Johnson-VertrautenTopberater Cummings packt zusammenEs rumort im britischen Regierungssitz: Innerhalb weniger Tage verliert Premierminister Johnson zwei seiner wichtigsten Vertrauten. Die Hintergründe sind unklar. Manche halten den Exodus für eine Chance, den Brexit-Handelspakt-Gesprächen neuen Aufwind zu verleihen.13.11.2020
Brexit als "politisches Theater"EU versöhnlich, London unnachgiebigDie Uhr tickt: In zehn Wochen endet die Brexit-Übergangsphase. Wie es danach weitergehen soll, ist noch Verhandlungssache. Großbritannien fordert von der EU Kompromissbereitschaft ein. Derweil macht das Oberhaus Premier Johnson einen Strich durch die Rechnung.20.10.2020
Scharfe Töne und MuskelspieleLondon gießt Öl ins Brexit-Feuer Bereits in zehn Wochen droht ein harter Brexit, wenn die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien scheitern. Doch danach sieht derzeit alles aus. Sogar ob und wann verhandelt wird, ist inzwischen strittig. Die Tür sei zwar noch nicht zu, "aber sie ist angelehnt", heißt es aus London.18.10.2020
Harter Bruch mit EU rückt näherJohnsons Bluff ist aufgeflogenBoris Johnson bricht die Verhandlungen mit der EU über künftige Wirtschaftsbeziehungen doch nicht wie angedroht endgültig ab. Das zeigt, wie sehr sich die britische Seite in ihrer Verhandlungsstrategie verkalkuliert hat. In dieser Einsicht liegt aber auch eine Chance - für beide Seiten.16.10.2020Ein Kommentar von Sebastian Huld
Gespräche mit EU nicht beendetJohnson bereitet Briten auf harten Bruch vorDer britische Premier Johnson macht seine Drohung, die Gespräche über die künftigen Wirtschaftsbeziehungen Großbritanniens zur EU einzustellen, vorerst nicht wahr. Allerdings stimmt er seine Landsleute darauf ein, dass ein Scheitern der Verhandlungen wahrscheinlich sei. 16.10.2020
"Die Zeit läuft aus"EU macht Briten bei Handelspakt DruckSeit mehr als acht Monaten ist Großbritannien nicht mehr Teil der EU, ein neues Handelsabkommen mit dem alten Staatenbund steht immer noch aus. So langsam wird die Zeit knapp, monieren die Europa-Staatsminister. Das No-Deal-Szenario rückt näher, ist aber "der schlechteste Fall" für beide Seiten.13.10.2020
"Wenn irgend möglich"Brüssel und London hoffen auf AbkommenDer britische Premier hat eine Frist bis 15. Oktober gesetzt, die EU bis Ende des Monats. Dann soll das Abkommen über die künftigen Beziehungen fertig sein. Doch die Verhandlungen haken an gleich mehreren Punkten. Nach einem Spitzentreffen sollen nun die Bemühungen intensiviert werden.03.10.2020