Trotz schlechter UmfragenScholz glaubt an Wahlsieg seiner SPDWenn bereits am Sonntag ein neuer Bundestag gewählt werden würde, ginge die SPD laut aktueller Umfragen nicht als Siegerin hervor. Doch Bundeskanzler Scholz will deswegen nicht den Kopf in den Sand stecken. Er erinnert an frühere erfolgreiche Wahlkämpfe.29.11.2024
"Hätte es auch nicht gebilligt"Auch Lindner will von brisantem "D-Day"-Papier nichts gewusst habenWer wusste über das Strategiepapier zum Ampelbruch in der FDP Bescheid? Nach Darstellung von Parteichef Lindner nur eine untere Ebene. Polit-Beobachter halten das für wenig glaubwürdig.29.11.2024
Wieduwilts WocheDie FDP, der Dieter Bohlen des LiberalismusDen Liberalen fehlt der nötige Ernst, das zeigt ihr nun aufgetauchtes, albernes Strategiepapier. Die Freiheit als politische Idee verliert mit so einem Quatsch ihren wichtigsten Fürsprecher.29.11.2024Von Hendrik Wieduwilt
Reaktionen auf FDP-Papier"Eine glaubwürdige Erklärung der FDP-Führung ist überfällig"Nach dem "D-Day"-Dokument und dem Rücktritt zweier FDP-Politiker äußern sich viele Parteikollegen und Kontrahenten kritisch. Sie fordern die "Wahrheit" und einen "Neustart". Der Kanzler sieht sich indes in einem Punkt bestätigt.29.11.2024
Toxische LiberaleLindners Spaßgenossen zerstören die FDP - und noch viel mehrDer Schaden, den Christian Lindner und seine Spaßgenossen anrichten, ist viel größer als sie selbst. Nicht nur spielen sie mit ihrer Posse den Demokratie-Verächtern in die Hände. Auch wären die Ideen der FDP es wert, beachtet zu werden. Doch in welcher Regierung soll die Partei mit diesem Personal noch einen Platz finden?29.11.2024Ein Kommentar von Nikolaus Blome
20.000 ParteieintritteGrüne verzeichnen Mitgliederboom vor NeuwahlIn Umfragen stehen sie gegenwärtig nicht gut da, ihr Mitgliedsausweis ist aber heiß begehrt. Einem Bericht zufolge treten seit der US-Wahl und dem Ampel-Aus 20.000 Menschen den Grünen bei. Auf Platz drei und Platz vier folgen die einstigen Ampelpartner SPD und FDP. Eine Überraschung gibt es auf Rang zwei. 29.11.2024
Affäre um "D-Day-Papier"FDP-Generalsekretär Djir-Sarai tritt zurückDer Druck ist am Ende zu groß: FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai muss in der Affäre um das "D-Day-Papier" zu strategischen Überlegungen über den Ampel-Bruch seinen Posten räumen. Er habe "unwissentlich" falsch über das interne Dokument informiert, gibt er zur Begründung an.29.11.2024
Konsequenzen aus "D-Day"-PapierFDP-Jugendorganisation fordert Rücktritt von Generalsekretär Djir-SaraiIn der FDP bröckelt der Rückhalt für die Parteispitze. Die Chefin der Jungen Liberalen fühlt sich von Generalsekretär Djir-Sarai getäuscht und fordert seinen Rücktritt. Die Vorgänge um das "D-Day"-Papier nennt Brandmann "einer liberalen Partei unwürdig".29.11.2024
Ex-Koalitionspartner schäumenFDP mäandert zwischen Selbstkritik und SelbstverteidigungNach der Veröffentlichung des möglichen Zeitplans zum Ampel-Aus steht die FDP erheblich in der Kritik. Die Partei selbst geht damit unterschiedlich um. Während Generalsekretär Djir-Sarai sich und seine Partei verteidigt, fordert EU-Politikerin Strack-Zimmermann Selbstkritik. 29.11.2024
Vogel: "keine bessere Welt"FDP will Lieferkettengesetz noch vor Neuwahl kippenDie Liberalen wollen der deutschen Industrie noch zum Erfolg verhelfen und dafür das Lieferkettengesetz kippen. Gerade weil die Zukunft der FDP nach der Neuwahl unklar ist, soll das zügig passieren. Da auch Kanzler und Wirtschaftsminister Veränderungen anstreben, hat die FDP Hoffnung für ihren Antrag.29.11.2024