Scholz forciert Rügen-TerminalUrlaubsinsel wehrt sich gegen LNG-PläneLNG soll die Brückentechnologie zu erneuerbaren Energien sein - und es wird benötigt, um Gas-Lieferungen aus Russland zu ersetzen. Deutschland stampft deshalb Terminals aus dem Boden. Kritiker sagen: unnötig viele. Scholz und Habeck verteidigen die Pläne.20.04.2023
Gas-Unabhängigkeit vom Kreml?Europa schwimmt in LNGDie Zeitenwende kommt voran: Trotz Russlands Lieferstopp herrscht in Europa nicht Gasflaute, sondern Überfluss. Doch Grund zum Aufatmen gibt es nicht. Denn vor allem China könnte noch einen Strich durch die Rechnung machen. 20.04.2023Von Hannes Vogel
Plattform entsteht vor RügenBund kauft Rohre von Nord Stream 2 für neues LNG-TerminalEs gibt keine Zukunft mehr für das Projekt Nord Stream 2. Allerdings könnte ein Teil der Infrastruktur bald dennoch zum Einsatz kommen. Der Bund kauft nun Ersatzrohre für die Pipeline, um damit sein LNG-Terminal vor Rügen anzubinden. Die Kosten? Unbekannt.17.04.2023
Krise nur "bis dato" gemeistertGaspreise könnten sich noch einmal verdoppelnDie Gasspeicher sind gut gefüllt, die Preise sinken, die Nachfrage ist gedämpft. Doch die vermeintliche Ruhe an der Energiepreisfront trügt. Die Feuertaufe für die europäische Energiepolitik könnte noch bevorstehen.26.03.2023Von Nils Kreimeier
Hafen Mukran als neuer StandortBund rückt von LNG-Terminal vor Sellin abAuf der vom Tourismus lebenden Ostseeinsel Rügen formiert sich massiver Wiederstand gegen den Bau eines LNG-Terminals vor der Küste. Angesichts der Proteste rückt inzwischen auch die Landesregierung von dem Projekt ab. Nun nimmt der Bund einen alternativen Standort in den Blick.22.03.2023
Umwelthilfe sieht AnzeichenBeginnt die Vorarbeit für LNG-Terminals trotz Veto?Noch laufen die Genehmigungsverfahren für die LNG-Terminals östlich von Rügen. Ob die Anlagen überhaupt benötigt werden, ist unklar. Doch die Deutsche Umwelthilfe sieht Anzeichen für Vorarbeiten. Schiffsbewegungen deuten demnach darauf hin, dass Probebohrungen durchgeführt werden.19.03.2023
"Schießt über das Ziel hinaus"Zu viele LNG-Terminals lösen auch keine ProblemeRussland dreht den Gashahn zu und Deutschland baut im Rekordtempo drei schwimmende Flüssigerdgas-Terminals. Weitere acht Terminals sollen in den nächsten drei Jahren hinzukommen. Zu viel, zu teuer und zu spät - und für die Energiesicherheit gar nicht nötig, sagen nun Experten.02.03.2023Von Clara Suchy
Neubauten nicht notwendigRegierung schafft laut Studie LNG-ÜberkapazitätDie drei geplanten festen LNG-Terminals stoßen Umweltschützern sauer auf: Sie seien mit den Klimazielen nicht vereinbar und überdimensioniert. Letzteren Punkt unterstreicht eine Studie des Wirtschaftsministeriums: Demnach reichten ein festes Terminal sowie weitere schwimmende Einrichtungen völlig aus.01.03.2023
Vom Importeur zum HändlerWie China sich die Kontrolle über den globalen LNG-Markt sichertWenn deutsche Energiekonzerne sich künftig Gaslieferungen etwa aus den USA sichern wollen, werden sie sich möglichweise nicht an amerikanische Produzenten wenden müssen, sondern an chinesische Zwischenhändler. China hat sich mit langfristigen Verträgen bereits einen großen Teil der globalen Gasproduktion gesichert. 21.02.2023
Faeser verspricht mehr SchutzSind LNG-Terminals von Hacking-Angriffen bedroht? Die Flüssiggas-Anlagen in Lubmin und Wilhelmshaven sind wichtige Bausteine für die künftige Energiesicherheit Deutschlands. Noch zählen sie nicht offiziell zur kritischen Infrastruktur. Bundesinnenministerin Faeser will das mit einem Gesetzesentwurf ändern.14.02.2023