Nach Anschlagsserie im IranRund 60 Schülerinnen in Afghanistan vergiftetIn Afghanistan dringen Unbekannte in eine Schule ein und vergiften rund 60 Mädchen. Diese werden ins Krankenhaus eingeliefert, sollen aber in einem "guten Zustand" sein. In den vergangenen Monaten hatte es bereits Berichte über ähnliche Vorfälle im Iran gegeben. 05.06.2023
Im Iran in EinzelhaftInhaftierte Nahid Taghavi soll lebensbedrohlich krank seinDer Menschenrechtsaktivistin Nahid Taghavi geht es im iranischen Evin-Gefängnis nach Angaben einer Mitgefangenen immer schlechter. Die Deutsch-Iranerin habe starke Schmerzen und leide unter Diabetes. Sie hat noch knapp neun Jahre Haft vor sich.04.06.2023
Ausgelöst durch Aminis TodProzesse gegen iranische Journalistinnen beginnenZwei Journalistinnen sind unter den Ersten, die über den Tod von Jina Mahsa Amini, der jungen Frau, die die Ikone der Protestwelle im Iran ist, berichten. Sie wurden festgenommen - die Prozesse gegen sie beginnen in dieser Woche hinter verschlossenen Türen. 30.05.2023
Lohnlücke bei Goldman SachsBank zahlt Mitarbeiterinnen 215 Millionen Dollar nach2800 Frauen verklagen den US-Investmentriesen Goldman Sachs, weil sie sich systematisch schlechter bezahlt sehen als ihre männlichen Kollegen. Doch öffentliche Zeugenaussagen über ungleiche Bezahlung in der Finanzbranche werden auch in diesem Fall verhindert - wenn auch teuer erkauft. 09.05.2023
Bald ältestes Land der WeltSüdkorea kämpft gegen sein AussterbenSüdkorea überaltert und stirbt aus, hier werden so wenige Babys geboren wie nirgendwo sonst auf der Welt. Mit viel Geld will die Regierung Paare zum Kinderkriegen überreden - die aber entscheiden sich eher für Karriere statt Nachwuchs. Schon jetzt fehlen wichtige Arbeitskräfte.03.05.2023Von Caroline Amme
Regime legt Bericht vorIran nennt Vergiftungswelle landesweite MassenhysterieNach blutigen Protesten im Iran sucht eine Vergiftungswelle Mädchenschulen heim. Der Geheimdienst publiziert nun seinen Bericht: Es habe sich nicht um eine organisierte Racheaktion gehandelt. Auch Gift sei nicht festgestellt worden. Die Regimegegner wird das allerdings kaum überzeugen. 28.04.2023
Supreme Court entscheidetAbtreibungspille bleibt vorerst verfügbarIn US-Bundesstaaten, in denen Schwangerschaftsabbrüche kaum noch möglich sind, ist die Abtreibungspille Mifepriston für ungewollt Schwangere die letzte Hoffnung. Die religiöse Rechte klagt gegen die Zulassung. Jetzt hat der Oberste Gerichtshof entschieden. Vorbei ist der Streit damit aber nicht.22.04.2023
Verbot nach der sechsten WocheFlorida verschärft AbtreibungsrechtIn Florida soll die Zeitspanne, in der Abtreibungen legal sind, weiter sinken. Binnen Jahresfrist verkürzt sich die Zeit von 24 auf 15 und nun auf nur noch sechs Wochen. Nach einem positiven Parlamentsvotum muss Gouverneur DeSantis nur noch unterschreiben. 14.04.2023
Richter in Texas kippt ZulassungUS-Regierung will um Einsatz von Abtreibungspille kämpfenSeit Jahrzehnten versuchen Abtreibungsgegner in den USA, Schwangerschaftsabbrüche zu verhindern. Nachdem das Recht auf Abtreibung vom Supreme Court gekippt worden ist, erringen sie noch einen Etappensieg: Ein Richter in Texas setzt die Zulassung eines Medikaments aus. 11.04.2023
40-Jährige in ErklärungsnotFranzösische Staatssekretärin polarisiert mit "Playboy"-CoverDie französische Staatssekretärin Marlène Schiappa ist auf dem neuesten "Playboy"-Cover zu sehen. Auch ohne nackte Haut hagelt es für die Fotos Kritik. Schon vor der Veröffentlichung wird klar: Viele halten die Bilder nicht nur angesichts der aktuellen Proteste wegen der Rentenreform für unangemessen.03.04.2023