Kurz nach RückkehrUS-Botschafter hisst Pride-Flagge in MoskauNach zweimonatiger Abwesenheit kehrt der US-Botschafter Sullivan mit einem eindeutigen Statement zurück nach Russland. Als erste Amtshandlung hisst er eine Regenbogenflagge an seiner Botschaft - und ist damit nicht allein. Das dürfte im Kreml für Unmut sorgen.25.06.2021
Keine Einigung über RusslandMerkel reist nach EU-Gipfel "betrübt" abDeutschland und Frankreich können vor allem die osteuropäischen EU-Staaten nicht von neuen Gesprächen mit Russlands Präsidenten Putin überzeugen. Für Kanzlerin Merkel ist das ein Rückschlag. Sie verlässt den Gipfel in Brüssel etwas geknickt und zieht historische Parallelen.25.06.2021
"Er ist schamlos"Orban beim EU-Gipfel im KreuzfeuerDas ungarische Gesetz zur Homosexualität schlägt hohe Wellen - auch auf dem EU-Gipfel in Brüssel. Dort nehmen mehrere Regierungschefs Ministerpräsident Orban in die Mangel. Unterstützung erhält der Ungar nur von zwei östlichen Mitgliedsstaaten. 24.06.2021
Queer-Verband lobt Goretzka-HerzVettel rüffelt UEFA für Regenbogen-VerbotDie UEFA verbietet München, die Allianz Arena im Spiel gegen Ungarn in Regenbogenfarben zu tauchen. Formel-1-Pilot Sebastian Vettel kritisiert diese Entscheidung deutlich. Die UEFA müsse ihren "Ansatz überdenken". Der Lesben- und Schwulenverband lobt derweil einen Nationalspieler.24.06.2021
Ein bunter Anstrich hilft nichtDer Profifußball ist im Kern homophobDie Fußballwelt ist zurzeit in Regenbogenfarben getaucht. Ist der Sport damit endlich im 21. Jahrhundert angekommen? Wohl kaum! Die eifrigen Solidaritätsbekundungen verschleiern nur die nach wie vor homophoben Strukturen des Profifußballs.24.06.2021Ein Kommentar von Hedviga Nyarsik
Ungar fühlt sich missverstandenOrbán "verteidigt" Rechte von HomosexuellenHat Ungarn ein Gesetz beschlossen, das "Werbung" für Homosexualität und Transsexualität verbietet? Diesen Vorwurf weist Ungarns Ministerpräsident Orbán zurück. Er selbst habe sich schon zur Zeit des Kommunismus für Homosexuellen-Rechte eingesetzt, verteidigt er sich beim EU-Gipfel. 24.06.2021
Regenbogenfarben vor DFB-Ungarn(Fast) ganz Deutschland setzt Zeichen für DiversitätEin Zeichen gegen Homofeindlichkeit: An etlichen Orten wehen Regenbogenfahnen schon vor der EM-Partie gegen Ungarn, Stadien leuchten bunt. Die CSU und AfD in Bayern machen aber nicht mit. Und der UEFA-Boss wettert gegen "populistische Aktionen".23.06.2021Von Friederike Zörner & David Bedürftig
Italiens Anti-Homophobie-GesetzDer Vatikan will den Regenbogen stoppenDie von der katholischen Kirche vor ein paar Tagen eingereichte Kritik an einem Gesetzentwurf gegen Anti-Homophobie sorgt in Italien für Aufregung. Dabei ist politische Einmischung aus dem Vatikan nichts Neues.23.06.2021Von Andrea Affaticati, Mailand
Kein "Harry Potter" für KinderDas steht in Ungarns Homosexuellen-GesetzUngarn ist schon lange das autoritäre Sorgenkind der EU. Noch nie aber hat ein Gesetz aus Budapest für derart heftige Reaktionen im Ausland gesorgt, wie der jüngste Erlass zur Homosexualität. Politiker kritisieren scharf, Aktivisten laufen Sturm, das Internet leuchtet bunt. Aber worum geht es eigentlich in dem Gesetz?23.06.2021
"Demonstration gegen Ungarn"FDP-Mann Papke verurteilt Regenbogen-IdeeAls Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft befasst sich Gerhard Papke mit der Beziehung beider EU-Länder. Dass von deutscher Seite eine Beleuchtung des Münchner EM-Stadions zum Protest gegen die Politik Ungarns geplant war, kritisiert er scharf.23.06.2021