Nach Hissen der Flagge IsraelsIrans Außenminister boykottiert Wien-BesuchÖsterreichs Kanzler Kurz will sich im aktuellen Konflikt zwischen Israel und der Hamas solidarisch mit dem Land zeigen und lässt die israelische Flagge auf dem Kanzleramt hissen. Für Irans Außenminister ein Grund, einen geplanten Staatsbesuch in Wien abzusagen. Teheran sieht in Israel ein "Besatzerregime". 15.05.2021
Uran auf 60 Prozent angereichertTeheraner Muskelspiele irritieren Im Ringen um eine Rettung des Atomabkommens mit dem Iran sendet das Land eine Drohung: Erstmals reichert es Uran auf 60 Prozent an. Das ist noch weit von der Atomwaffenfähigkeit entfernt. Doch deutlich über dem eigentlich vereinbarten Wert. Teheran spricht von einer Reaktion auf einen Hacker-Angriff.16.04.2021
Vergeltung für Angriff in NatansIran will Uran auf 60 Prozent anreichernLaut dem von den USA gekündigten Atomvertrag darf der Iran sein Uran nur auf vier Prozent anreichern. Inzwischen hat das Land schon 20 Prozent erreicht. Nun kündigt das Mullah-Regime an, 60 Prozent anzustreben. Der Schritt ist eine Vergeltung für den Angriff auf die unterirdische Atomanlage in Natans. 13.04.2021
Iran spielt Folgen herunterAngriff wirft Atomprogramm um Monate zurückHinter der Attacke auf die Atomanlage im Iran dürfte Israel stecken - Berichten zufolge wirft der Angriff das Nuklearprogramm des Rivalen um mehrere Monate zurück. Das könnte auch die Verhandlungen um eine US-Rückkehr zum Iran-Atom-Abkommen beeinflussen.12.04.2021
Attacke auf Atomanlage in IranMossad soll hinter Cyber-Angriff steckenNur einen Tag nachdem der Iran neue Zentrifugen zur Urananreicherung in Betrieb nimmt, kommt es in der Anlage Natans zu einem Zwischenfall. Teheran vermutet einen gezielten Angriff und spricht von "nuklearem Terrorismus". Einem TV-Bericht zufolge soll Israels Geheimdienst dafür verantwortlich sein. 12.04.2021
Urananreicherungsanlage NatansIran meldet "Zwischenfall" in AtomanlageIn "einem Teil des Strom-Verteilnetzes" der Urananreicherungsanlage Natans gibt es nach iranischen Angaben einen "Zwischenfall". Verletzte oder Schäden werden nicht gemeldet. Die Ursache des Problems ist bisher nicht bekannt.11.04.2021
Atomabkommen vor der Rettung?Berlin frohlockt nach ersten Iran-GesprächenVor drei Jahren kündigte der damalige US-Präsident Trump einseitig das Atomabkommen mit dem Iran auf. Sein Nachfolger Joe Biden scheint neue Töne anzuschlagen. Die zusammen mit der EU vermittelnde Bundesregierung schlägt nach der ersten Runde neuer Atomgespräche überaus positive Töne an.07.04.2021
USA: Ein "langer Prozess"Ist der Atomdeal mit Iran noch zu retten?Vor knapp sechs Jahren war es ein diplomatischer Triumph, heute ist das Atomabkommen mit dem Iran praktisch tot. Mit viel vorsichtigem Optimismus stehen nun die Zeichen auf Reanimation. In Wien wird versucht, das tiefe Misstrauen zu überwinden - erste Hoffnungsschimmer gibt es schon vor Beginn.06.04.2021
Nur indirekte Gespräche in WienNeues Ringen um Zukunft des AtomabkommensIn seinem Wahlkampf hat US-Präsident Joe Biden eine mögliche Rückkehr zum Atomabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt. Nun kommt er diesem Versprechen einen Schritt näher. In Wien soll das JCPOA neu verhandelt werden - doch Diplomaten rechnen mit "schwierigen Gesprächen".02.04.2021
Auf Frachtschiff im GolfIsrael macht Iran für Explosion verantwortlichDer Dauerstreit zwischen dem Iran und Israel spitzt sich erneut zu: Netanjahu wirft dem Iran eine Explosion auf einem israelischen Frachtschiff im Golf vor. Teheran machte Ende letzten Jahres Tel Aviv für die Tötung eines iranischen Atomphysikers verantwortlich - Israel erwartet seitdem Racheaktionen. 01.03.2021