Trotz Abmachung und FristendeIsrael will Militärposten im Libanon behaltenNach monatelangen Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah tritt Ende November eine Waffenruhe in Kraft. Teil der Vereinbarung ist der Rückzug der israelischen Armee aus dem Libanon bis Mitte Februar. Doch kurz vor Fristende erklärt die IDF, dass einige Soldaten im Land bleiben würden.17.02.2025
Sorge vor israelischem AngriffBeirut verweigert iranischen Flugzeugen den AnflugIsrael wirft der Hisbollah vor, den Flughafen in Beirut für Waffenlieferungen zu nutzen. Nach einer deutlichen Warnung aus den USA vor israelischen Luftangriffen verweigert der Flughafen in der libanesischen Hauptstadt zwei iranischen Flugzeugen den Anflug.16.02.2025
Wut ist eine VoraussetzungSpionage für den Iran gibt es sogar in IsraelSeit Beginn des Gazakriegs wurden in Israel mehrere mutmaßliche Spione verhaftet. Ihr Auftraggeber ist der Erzfeind des jüdischen Staates: der Iran.09.02.2025Von Tal Leder, Tel Aviv
Um mehrere WochenLibanon und Israel verlängern WaffenruheAm Sonntag startet Israel nach Ablauf einer Frist für den Abzug der eigenen Truppen wieder Angriffe im Libanon. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen eine Vereinbarung vor, einigen sich nun aber.27.01.2025
Brüchige WaffenruheIsraelische Soldaten töten mindestens 15 Menschen im LibanonIm Zuge der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah sollten heute alle Bewohner in den Süden des Libanon zurückkehren können. Doch die Israelis sind nicht wie vereinbart abgezogen. Beide Seiten werfen sich vor, die Bedingungen des Abkommens verletzt zu haben. 26.01.2025
Irans "Schmuggelroute"Syrische Grenzer: Waffen für die Hisbollah abgefangenDer Sturz des syrischen Machthabers Assad wirkt sich auf die Hisbollah-Miliz aus: Die islamistische Rebellenallianz, die Syrien jetzt kontrolliert, hat nach eigenen Angaben Waffenlieferungen für die Miliz aus dem Iran abgefangen. Nicht nur die Rebellen nehmen die "Schmuggelrouten" ins Visier.26.01.2025
Bedingungen nicht umgesetztFrist für Waffenruhe zwischen Hisbollah und Israel läuft abIm November vereinbarten die Hisbollah und Israel eine Waffenruhe, die die verheerenden Kämpfe im Libanon und den Beschuss auf Israel beenden sollte. Die darin enthaltenen Bedingungen sind allerdings nicht umgesetzt. Israels Soldaten sind weiter im Libanon, auch die Hisbollah hat sich nicht zurückgezogen. 26.01.2025
Rückschlag für HisbollahSalam soll Regierung im Libanon formenIm Libanon gehen die Fraktionen den nächsten Schritt in eine neue politische Zukunft. Gegen den Willen der lange Zeit herrschenden Terrormiliz Hisbollah verständigt sich eine Mehrheit der Fraktionen auf einen Ministerpräsidenten. Zuvor war bereits ein neuer Staatschef gewählt worden.13.01.2025
Gemeinsame GrenzsicherungSyrien und Libanon treffen wegweisende ÜbereinkünfteDas erste Mal seit 15 Jahren besucht ein libanesischer Ministerpräsident Syrien. Mit dem syrischen De-facto-Machthaber Ahmed al-Scharaa beschließt er Kooperation bei zentralen Punkten - auch was Flüchtlinge angeht. Der Einfluss des Iran und der Hisbollah sinkt indes - eine andere Regionalmacht erstarkt.11.01.2025
Überraschende Neustart-ChanceArmeechef zum neuen Präsidenten des Libanon gewählt - mit Hisbollah-StimmenDer Einfluss der Hisbollah auf den Libanon ist lange Zeit immens. Die durch israelische Angriffe deutlich geschwächte Terror-Miliz schafft es nun, sich mit anderen Vertretern auf Joseph Aoun als neuen Präsidenten zu einigen. Beobachter sehen in dem Vorgang eine Chance für das krisengebeutelte Land.09.01.2025