Umstrittenes Sicherheitsgesetz Hongkong klagt Demokratieaktivisten an Gegen Hongkongs neues Sicherheitsgesetz gehen im Frühjahr Tausende auf die Straße. Sie befürchten eine Einmischung in die Sonderstellung der Stadt. Auf Basis des Gesetzes steht jetzt erstmals ein prominentes Gesicht der Demokratiebewegung vor Gericht. Die USA üben heftige Kritik. 29.10.2020
Umweltverbände schäumenEU-Parlament zurrt Agrarkompromiss festDie einen begrüßen die Entscheidung, die anderen sprechen von einer "Bankrotterklärung" der umweltpolitischen Bestrebungen in Europa. Das EU-Parlament ringt sich zu einem Kompromiss für eine Agrarreform des Staatenbündnisses durch. Nächste Hürde: Die Mitgliedsländer überzeugen.23.10.2020
WWF nennt Reform "Katastrophe"EU-Länder erzielen umstrittenen AgrardealLandwirtschaftsministerin Klöckner jubelt: Unter ihrem Vorsitz gelingt endlich eine Einigung, wie in den kommenden sieben Jahren 387 Milliarden Euro an die EU-Landwirte verteilt werden. Klöckner spricht von einem "Meilenstein" für die Umwelt. WWF und Greenpeace sind entsetzt.21.10.2020
Amnesty-International-BerichtHausangestellte in Katar weiter rechtlosIn Katar, dem Gastgeberland der Fußball-WM 2022, sind Hausangestellte ihren Arbeitgebern fast komplett ausgeliefert. Selbst der Wechsel der Stelle hängt von der Zustimmung des Arbeitgebers ab.20.10.2020
Umstrittene Wahl in UN-GremiumPutin und Xi prüfen nun MenschenrechteFür Menschenrechtsaktivisten machen die Vereinten Nationen mit ihrer Neubesetzung des UN-Menschenrechtsrates den Bock zum Gärtner: Ausgerechnet Russland und China bekommen für drei Jahre das Stimmrecht in dem Gremium. Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können.13.10.2020
Nur "moderat" gegen KorruptionTransparency International rügt DeutschlandInternationale Bestechungen werden in Deutschland nicht mehr ausreichend verfolgt - so der Vorwurf der Nicht-Regierungsorganisation Transparency. Als Konsequenz stuft sie Deutschland in ihrem Ranking deutlich ab.13.10.2020
Tote Tiere vor KamtschatkaSind Algen schuld an Massensterben?Seit Tagen werden zahllose tote Tiere an die Küste der russischen Halbinsel Kamtschatka gespült. Auch Einwohner klagen über Vergiftungserscheinungen. Nachdem sich erste Vermutungen über die Ursache als offenbar falsch herausstellten, präsentieren die Behörden nun eine neue Erklärung.12.10.2020
Scharfe Kritik an VorabversionMercosur-Handelsvertrag steht auf der KippeDie EU und Südamerika wollen die größte Freihandelszone der Welt schaffen. Ein Whistleblower spielt Umweltschützern nun aber eine Vorabversion des Mercosur-Abkommens zu. Demnach gibt es keine Handhabe bei Umweltverstößen und das trotz brennenden Amazonas.09.10.2020
Tiere vor Kamtschatka verendetÖl ist wohl nicht Ursache des SterbensErst klagen Surfer über Augenbrennen, dann gibt ein massenhaftes Tiersterben Rätsel auf. Jetzt haben Wissenschaftler das Meerwasser vor der russischen Halbinsel Kamtschatka untersucht. Eine Ölkatastrophe, wie anfangs vermutet, gab es in dem Gebiet wohl nicht. Eine andere Ursache ist wahrscheinlicher.06.10.2020
Umweltskandal in Russland?Massenhaftes Tiersterben gibt Rätsel aufErst klagen Surfer im Osten Russlands über Beschwerden, dann spült das Meer Hunderte tote Tiere an Land. Die Ursache ist noch unklar. Umweltschützer sind alarmiert und gehen von einer Verschmutzung des Wassers mit Erdöl aus. Die Behörden ziehen noch andere Gründe in Erwägung.05.10.2020