Schelte an Dänemark und SchwedenRussland will an Pipeline-Ermittlungen teilhabenWer steckt hinter den Zerstörungen an den Ostsee-Pipelines? Das Ermittlungsteam wird von Dänemark und Schweden geleitet, doch Moskau fordert aktive Teilhabe. Derweil geht das BKA von einem staatlich geführten Sabotage-Akt aus und warnt vor Nachahmer-Aktionen.05.10.2022
Nach Lecks in Nord StreamEstland schlägt Pipeline-Unterwasserüberwachung vorNoch immer ist nicht geklärt, wer hinter den Lecks in Nord Stream 1 und 2 steckt. Estland spricht sich deshalb bei der NATO für eine Unterwasserüberwachung aus. Was sich in der Tiefe der Meere abspiele, wisse das Verteidigungsbündnis kaum.05.10.2022
Fläche sogar größer gewordenEs tritt doch noch Gas aus Nord Stream 2 ausAm Wochenende kommen aus Dänemark zunächst gute Nachrichten: Es dringt kein Gas mehr aus den vier Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2 aus. Doch diese Einschätzung war offensichtlich falsch. Die schwedische Küstenwache macht zu Wochenbeginn eine andere Beobachtung.03.10.2022
Pipeline-Druck ist stabilBehörde: Aus Nord-Stream-Lecks tritt kein Gas mehr ausTagelang strömt ungehindert Erdgas aus vier Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2. Inzwischen hat sich die Lage Behördenangaben zufolge entspannt. Ungeklärt bleibt, wer hinter dem mutmaßlichen Sabotageakt steckt. Aus der Ampelregierung heißt es, einen Verantwortlichen zu finden, sei "sehr schwierig".02.10.2022
"Maximal mögliche Präsenz"Faeser kündigt Ermittlungsgruppe in Ostsee anMehrere Explosionen haben Löcher in die Pipelines Nord Stream 1 und 2 gerissen. Ein Joint Investigation Team soll nun den Schuldigen ermitteln. Außerdem kündigt die deutsche Innenministerin gemeinsame See-Patrouillen mit Polen, Dänemark und Schweden an.01.10.2022
"So geht es nicht weiter"Wissing: Moderne Infrastruktur muss Staatsziel werdenLeckende Gaspipelines, veraltetes Schienennetz: Um Deutschland eine moderne Infrastruktur zu verschaffen, sollte dies als Staatsziel im Grundgesetz verankert werden, fordert Verkehrsminister Wissing. Dadurch erhofft er sich etwa eine schnellere Sanierung des Bahnnetzes - und mehr Geld dafür.01.10.2022
Putin gibt Westen die SchuldBericht: Explosionen an Pipelines wie "Hunderte Kilo" SprengstoffVor dem Treffen des UN-Sicherheitsrates zu den Lecks an den Ostsee-Pipelines beziffert ein Bericht aus Dänemark und Schweden die wahrscheinliche Stärke der Explosionen. Russlands Staatschef Putin macht die Angelsachsen für die "Sabotage" verantwortlich.30.09.2022
Sabotage an Nord Stream 1 und 2Putin spricht bei Gaslecks von "Terrorismus"In den Augen des russischen Präsidenten Putin handelt es sich bei den Schäden an den Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 um "beispiellose Sabotage". Wer dahinter steckt, sollen Ermittler klären. Der Kreml weist nach wie vor jede Verantwortung für die Gaslecks von sich.29.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickHälfte der Russen "entsetzt" über Einberufungen - Erste Rekruten an der Front schon tot Die Ukraine geht von fast 60.000 toten russischen Soldaten aus: Die ersten frisch einberufenen Rekruten seien bereits an der Front gefallen. Eine Moskauer Umfrage zeigt, dass die Hälfte der Russen die Mobilmachung mit Entsetzen betrachtet. Gegen die Massenflucht schließt Finnland seine Grenzen. 29.09.2022
So stark wie 500 Kilogramm TNTErmittler gehen bei Nord Stream von starken Sprengsätzen ausNoch immer ist die Ursache für die Gaslecks an den Ostsee-Pipelines unklar - Ermittler gehen jedoch davon aus, dass hochwirksame Sprengsätze die Röhren beschädigt haben, heißt es in einem Medienbericht. Deren Wirkung sei jeweils mit der von einer halbe Tonne TNT vergleichbar.29.09.2022