Der Kriegstag im ÜberblickRussischer Kommandostand zerstört - Kreml droht mit "Säuberungen"Das ukrainische Militär will einen russischen Kommandostand zerstört haben. In Mariupol sind bereits 80 Prozent aller Wohnungen ausgebombt. Während Präsident Selenskyj der deutschen Regierung den Spiegel vorhält, spricht der Kreml von "Säuberungen". Der 22. Kriegstag im Überblick. 17.03.2022
Eklat um Corona-SchutzmaßnahmenLänder sind entsetzt und Scholz versteht es nichtIm Schatten der Ukraine-Krise verkrachen sich Bund und Länder gründlich über die Corona-Politik. Sämtliche Ministerpräsidenten sind unzufrieden über den Wegfall der meisten Schutzmaßnahmen. Der Bundeskanzler zeigt sich unbeeindruckt.17.03.2022Von Sebastian Huld
Wüst fordert "exaktes Gegenteil"Scholz verteidigt Ende der meisten Corona-MaßnahmenMaske, Abstand, Tests: Trotz hoher Infektionszahlen enthält das neue Corona-Management der Regierung nur noch wenige allgemeine Vorschriften. Kanzler Scholz rechtfertigt dies mit einer "neuen Phase der Pandemie" - von den Ländern erntet er harsche Kritik: Die Regelungen seien "praktisch nicht umsetzbar". 17.03.2022
Wieduwilts WocheSo peinlich war der Bundestag noch nieWährend viele Bürger sich um die Hunderttausenden fliehenden Ukrainer kümmern, zeigt die Ampel dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj, was sie für richtig hält: eiskalte Ordnung. Scholz riskiert eine historische Schande.17.03.2022Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
"Unangemessen und respektlos"Nach Selenskyjs Rede: "Würdelosester Moment, den ich je erlebt habe" In einer emotionalen Rede wendet sich der ukrainische Präsident Selenskyj an den Deutschen Bundestag. Doch anschließend geht Bundestagspräsidentin Göring-Eckardt direkt zur Tagesordnung über. Die Opposition findet das "unwürdig". Ein Streit entbrennt.17.03.2022
"NATO wird nicht eingreifen"Scholz erteilt Selenskyj weitere AbfuhrWolodymyr Selenskyj hält trotz des Kriegs in seiner Heimat eine historische Rede im Bundestag. Kanzler Scholz würdigt die Worte des ukrainischen Präsidenten und verspricht, ihn weiter zu unterstützen. Aber nicht so, wie es sich Kiew wünscht.17.03.2022
"Wünsche höchst willkommen"Scholz offen für finnischen NATO-BeitrittFür Scholz hat sich der russische Präsident mit seinem Krieg völlig verrechnet. Sogar die Russen in der Ukraine seien gegen Putin. Bei einem Besuch der finnischen Ministerpräsidentin in Berlin äußert der Bundeskanzler Sympathie für Überlegungen Helsinkis, nach einer solchen Aggression der NATO beizutreten. 16.03.2022
Militärexperte zum Angriffskrieg"Konventioneller Krieg war sehr erfolgreich für Russen"Die russische Invasion in der Ukraine kommt augenscheinlich nicht so voran wie vom Kreml geplant. Bundeswehr-Brigadegeneral a.D. Erich Vad sieht jedoch zumindest im konventionellen Teil des Krieges volle Kontrolle Russlands. Warum die Invasion dennoch scheitern könnte, erklärt er im Interview mit ntv.de.16.03.2022
Auch andere Länder dagegenScholz lehnt NATO-Mission in Ukraine abEine "Friedensmission" der NATO in der Ukraine wird es voraussichtlich nicht geben. Bundeskanzler Scholz lehnt einen entsprechenden polnischen Vorschlag genauso ab wie andere europäische Regierungsvertreter. Einzelne NATO-Mitgliedsländer wollen aber weiter Waffen liefern.16.03.2022
Schließt NATO-Eingreifen ausScholz: Putin mag Krieg ein Jahr geplant habenBundeskanzler Scholz deutet an, dass Russlands Präsident Putin den Angriff auf die Ukraine lange geplant haben könnte. Ein Eingreifen der NATO schließt er aber kategorisch aus. Die getroffenen Sanktionen hätten bereits stärkere Auswirkungen, als es sich Moskau je vorgestellt habe.15.03.2022