Missbrauchsskandal in der KircheBenedikt XVI. bittet um Entschuldigung Viele Gläubige haben darauf lange gewartet: Der emeritierte Papst Benedikt XVI. bittet alle Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche um Entschuldigung. Zugleich weist er aber konkrete Vorwürfe aus dem jüngst veröffentlichten Münchner Missbrauchsgutachten zurück.08.02.2022
"So kann es nicht weitergehen"Kardinal Marx für Ende des PflichtzölibatsDer massenhafte sexuelle Missbrauch durch Verantwortungsträger in der katholischen Kirche hat auch mit deren eigenen Regeln zu tun. Münchens Erzbischof Marx setzt große Hoffnung in das Ende des Pflichtzölibats. Bei weiblichen Priestern ist er dagegen zurückhaltend. Und Ex-Papst Benedikt will er nichts vorschreiben.02.02.2022
Nach Gutachten zu MissbrauchBätzing: Papst Benedikt muss sich entschuldigenDer Limburger Bischof Bätzing fordert vom emeritierten Papst Benedikt ein eindeutiges Statement zu den jüngst bekannt gewordenen Vertuschungen über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. Dafür müsse sich dieser auch von seinen Beratern lossagen. Denn die seien seine "Schwäche".30.01.2022
Nach MissbrauchsgutachtenKirchenaustritte überlasten Bayerns ÄmterGemeindemitglieder ziehen aus dem neuesten Missbrauchsgutachten offenbar Konsequenzen: Städte in ganz Bayern verzeichnen einen Ansturm auf die Verwaltungen wegen geplanten Austritten aus der katholischen Kirche. Viele Standesämter sind ausgebucht und müssen zusätzliche Mitarbeiter einsetzen. 26.01.2022
Papst Benedikts FalschaussageDeutsche Bischöfe hüllen sich in SchweigenDass der Papst unfehlbar ist, gehört zum Lehrkanon der katholischen Kirche. In einem Missbrauchsgutachten wird Benedikt der Lüge bezichtigt und muss daraufhin eine Falschaussage einräumen. Das überfordert die Deutsche Bischofskonferenz: Sie zieht es vor, zu schweigen. 25.01.2022
MissbrauchsgutachtenPapst Benedikt XVI. räumt Falschaussage einNach den schweren Vorwürfen gegen den emeritierten Papst Benedikt XVI. räumt dieser eine Falschaussage ein. Laut einer Mitteilung nahm er 1980 als Erzbischof doch an einer Sitzung teil, in der es um einen Priester ging, der mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern auffällig geworden war.24.01.2022
"Vertuscht wurde lange genug"Schuldeingeständnis von Benedikt gefordertDas Münchner Missbrauchsgutachten erschüttert die katholische Kirche. Im Zentrum der Kritik steht der emeritierte Papst Benedikt. In verschiedenen Predigten finden Bischöfe und Kirchenvertreter an diesem Wochenende deutliche Worte für die dramatische Lage.23.01.2022
Missbrauchsskandal in BayernBischof Bätzing schämt sich manchmalEine Studie über sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising belastet derzeit die katholische Kirche. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, verspricht einen schonungslosen Blick in die Vergangenheit. Man müsse sich "der Wahrheit stellen".21.01.2022
Auch Staat steht in der KritikMissbrauch in Bistum - Rufe nach mehr KontrolleNach Bekanntwerden eines Gutachtens zu Missbrauch im Erzbistum München, das den früheren Papst Benedikt belastet, steigt der Druck auf den Staat. Die Regierung zeigt sich "erschüttert" und fordert Aufklärung. Das geht vielen nicht weit genug. Vielmehr solle die katholische Kirche mehr kontrolliert werden.21.01.2022
Ruhrbischof fordert ReaktionDer Druck auf Benedikt wächstDas jüngste Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche ruft bundesweit Entsetzen hervor. Der renommierte Kirchenrechtler Thomas Schüller bezichtigt den emeritierten Papst Benedikt XVI. der Lüge. Die katholischen Laien fordern den Staat auf, die Aufarbeitung des Skandals zu übernehmen, und auch die Justiz schaltet sich ein.21.01.2022