Papst Franziskus

115 Kardinäle wählen am 13. März 2013 in Rom den 76-jährigen Erzbischof von Buenos Aires Jorge Bergoglio zum Nachfolger des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. Der erste Nicht-Europäer auf dem Heiligen Stuhl nennt sich Papst Franziskus. Die Namenswahl wird als ein deutliches Zeichen an die Armen dieser Welt verstanden. Alle Informationen zum Thema Papst Franziskus in der Artikelübersicht.

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Was kommt da demnächst aus Rom? Papst Franziskus.
14.03.2013 20:19

Franziskus und die Hoffnungen "Kein Revolutionär"

Der Druck ist groß, der schon jetzt auf Papst Franziskus lastet. Vor allem die Katholische Kirche in Europa wünscht sich Reformen. Die deutschen Tageszeitungen gehen auf die Bremse. Zu viel kann von dem Argentinier augenscheinlich nicht erwartet werden.

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14.03.2013 16:45

Vatikan-Kenner Andreas Englisch "Jetzt kommt eine komplett neue Zeit"

Auch wenn "keine großen Revolutionen" zu erwarten sind, ist sich Benedikt-Biograf Andreas Englisch im n-tv.de-Interview sicher: Franziskus wird in die Geschichte eingehen als Papst der Barmherzigkeit. Und als einer, der Schluss macht mit Mercedes-Karossen, Helikopterflügen und "der Prasserei". Eine offene Flanke allerdings hat der Argentinier.

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14.03.2013 14:41

Reaktionen aus Israel und der jüdischen Welt Peres lädt Franziskus nach Israel ein

Papst Franziskus wird von jüdischen Organisationen freundlich empfangen. Mit Blick auf die katholisch-jüdischen Beziehungen habe er "schon viele Verdienste. Das lässt uns beruhigt in die Zukunft schauen", erklärt die Anti-Defamation League. Aus Israel kommt eine Einladung ins Heilige Land. "Er wird ein willkommener Gast sein", sagt Präsident Peres. Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem

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14.03.2013 13:32

Zwischenruf Habemus quaestiones!

Die römisch-katholische Kirche hat einen neuen Papst. Franziskus hat nicht nur einen Berg innerkirchlicher Probleme abzutragen. Auch in der Ökumene und in den Beziehungen zu Judentum und Islam harrt seiner eine Riesenaufgabe. Wirkliche Lösungen bedeuteten aber eine radikale Abkehr von der Praxis Benedikts XVI. Ein Kommentar von Manfred Bleskin

Papst Franziskus eilt bereits von Termin zu Termin.
14.03.2013 10:57

Franziskus bleibt keine Zeit zur Ruhe Papst geht an die Arbeit

Tag eins für den neuen Pontifex. Sein Tagesablauf ist streng geregelt, den Gläubigen zeigt er sich bereits am frühen Morgen an der Marien-Basilika in der Nähe des Hauptbahnhofs. Dort wollte er sich bei der Gottesmutter für seine Wahl bedanken. Im Laufe des Tages müssen viele Hände geschüttelt werden. Die wirklichen und großen Probleme packt Papst Franziskus noch nicht an.