Der Kriegstag im ÜberblickRussen im Donbass weiter auf dem Vormarsch - Charkiw nach Selenskyj-Besuch unter BeschussIn Luhansk bringt Russland die Ukraine stärker in Bedrängnis. Um die Zwillingsstädte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk ziehen die Truppen des Kremls einen engeren Belagerungsring. Explosionen gibt es auch in Charkiw, nachdem Präsident Selenskyj den Soldaten dort einen Besuch abstattet.29.05.2022
Israelis im Dienst der UkraineKämpfen in fremder UniformLängst nicht alle, die die Ukraine gegen Russland verteidigen, sind auch Ukrainer. Aus 52 Ländern soll Kiyvs Armee Kämpfer in ihren Reihen haben. Israelische Kämpfer sind meist sehr gut ausgebildet, oft treibt sie ihre Geschichte in diesen Krieg. 29.05.2022Von Tal Leder, Tel Aviv
"Werden kämpfen und siegen"Explosionen nach Selenskyj-Besuch in CharkiwMit kugelsicherer Weste tritt Präsident Selenskyj seinen ersten Besuch in der Ostukraine seit Kriegsbeginn an. Dabei ermutigt er seine Truppen und verweist auf den Wiederaufbau der zerstörten Städte, "über die das Böse hereinbrach". Kurz darauf gibt es in Charkiw wohl Detonationen.29.05.2022
Einfuhr nur per Schiff verbotenEU-Kommission will Öl-Embargo entschärfenFür ihr neues Sanktionspaket will die EU eigentlich den Import-Stopp für russisches Rohöl in sechs Monaten durchsetzen. Doch Ungarn stellt sich quer. Die Kommission schlägt nun einen Kompromiss vor. Demnach soll die Lieferung durch eine Pipeline weiter möglich sein.29.05.2022
Gespräch mit Finnen und SchwedenErdogan rückt bei NATO-Erweiterung von Veto nicht abAuch der Austausch mit Finnland und Schweden kann den türkische Präsidenten Erdogan nicht umstimmen: Er bleibt bei seiner Behauptung, die beiden skandinavischen Länder unterstützten "Terrororganisationen". Seinem Nein zu ihrer Aufnahme in die NATO verleiht er nun Nachdruck.29.05.2022
Massive Angriffe im DonbassEroberung letzter Städte in Luhansk drohtDie Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk melden heftigen Beschuss durch die Truppen des Kremls. Diese ziehen ihre Kreise rund um die Orte immer enger. Der Machthaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Kadyrow, erklärt bereits die Einnahme Sewerodonezks.29.05.2022
Auch bei Ausweitung des KriegesRussischer Diplomat rechnet nicht mit AtomschlagRusslands Botschafter in England leugnet die Gräueltaten in Butscha und wirft der Ukraine vor, selbst Zivilisten zu töten. Eine seiner Aussagen dürfte den Westen allerdings beruhigen: Er gehe nicht von einem Angriff mit Atomwaffen aus - weder in der Ukraine noch auf Großbritannien. 29.05.2022
Gouverneur sieht schwarzSjewjerodonezk steht vor "sehr schwerer" WocheDie Verteidigung der nahezu vollständig umzingelten ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk scheint immer aussichtsloser. Selbst der Gouverneur der Region muss das einsehen: Die russische Armee "zerstört ganz einfach die Stadt", klagt er.29.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine fordert Mehrfachraketenwerfer - schwere Kämpfe um Sjewjerodonezk Im Krieg gegen die russischen Invasionstruppen drängt die Ukraine auf die Lieferung von Mehrfachraketenwerfern und Antischiffsraketen. Damit ließe sich auch die Blockade ukrainischer Häfen durchbrechen. Erneut kam es in der Nacht nach ukrainischen Angaben zu Toten und Verletzten bei russischen Angriffen.29.05.2022
Russen kontrollieren KnotenpunktLondon: Einnahme von Lyman dürfte Vormarsch erleichternNach den prorussischen Separatisten vermeldet nun auch das russische Militär die Einnahme des Verkehrsknotenpunkts Lyman in der Ostukraine. Das dürfte die Verteidigung des Donbass für die ukrainische Armee zusätzlich erschweren. Präsident Selenskyi spricht von einer "sehr, sehr schwierigen Lage".28.05.2022