Verdacht der Spionage für MoskauBND-Mitarbeiter wegen schweren Landesverrats angeklagtBeiden droht eine lebenslange Freiheitsstrafe: Carsten L., Beschäftigter des Bundesnachrichtendienstes, und sein mutmaßlicher Komplize Arthur E. sitzen auf der Anklagebank. Sie sollen vertrauliche Informationen an den russischen Geheimdienst gegeben haben. Dafür erhielten sie wohl Hunderttausende Euro.08.09.2023
Russischer Terror mit LandminenDie Ukraine greift zum gepanzerten Walzen-TraktorRussland hat in der Ukraine Millionen Minen und Sprengfallen versteckt. In manchen Gebieten sind fast alle freien Flächen betroffen. Westliche Systeme sind keine Hilfe, deswegen werden Ukrainer selbst kreativ. Unter anderem kommen gepanzerte Traktoren zum Einsatz.08.09.2023Von Christian Herrmann
"Durchschaubare Propagandaübung"Berlin kritisiert Putins "Scheinwahlen" in besetzten GebietenIm vergangenen Jahr beschließt der Kreml, sich vier ukrainische Territorien einzuverleiben. Und damit alles mit rechten Dingen zugeht, sollen diese an den sogenannten Regionalwahlen teilnehmen. Das Auswärtige Amt in Berlin ist empört: "Wir erkennen Russlands versuchten Landraub nicht an", heißt es.08.09.2023
Rekrutierungen für Ukraine-KriegKuba setzt 17 Personen aus mutmaßlichem Russen-Netzwerk festDen Verdächtigen droht lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe: In Kuba werden 17 Personen festgesetzt, die angeblich für Russland Soldaten für den Ukraine-Krieg anwerben wollten. Ihnen werden Menschenhandel und "feindselige Handlungen" eines fremden Staates vorgeworfen.08.09.2023
Hat er 233 Millionen veruntreut?Einstiger Selenskyj-Förderer Kolomojskyj angeklagtKolomojskyj hat seit Jahren einen zweifelhaften Ruf. Auch Präsident Selenskyj hält Abstand zu ihm, obwohl das Medienimperium des ukrainischen Oligarchen früher seine Karriere stützte. Nun sitzt Kolomojskyj auf der Anklagebank, weil er Hunderte Millionen Euro unterschlagen haben soll.07.09.2023
Ex-Verdächtiger sprach RussischUkrainischer Junge doch nicht von Brücke gestoßenEin Russisch sprechender Mann soll in Einbeck ein ukrainisches Kind über ein Brückengeländer geworfen und dabei verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft ging von versuchtem Totschlag aus. Nun stellt sich heraus, dass alles anders war. Der betroffene Junge sagte wohl aus Angst falsch aus.07.09.2023
"Genozidale Kriegführung"Russland hat laut Kiew mindestens 19.546 Kinder verschlepptIn Berlin wirft der ukrainische Botschafter Makeiev Russland vor, Tausende Kinder aus der Ukraine deportiert zu haben, um sie in Russland umzuerziehen. Ziel sei die "Vernichtung eines Volkes", sagt eine Ukraine-Expertin.07.09.2023Von Hubertus Volmer
Diplomatische SpannungenBrüssel und Wien zoffen sich über russischen Gas-ImportZwischen der EU-Kommission und der österreichischen Regierung knirscht es. Die Alpenrepublik ist noch immer stark abhängig von Energiesendungen aus Moskau, was der Vertreter der Europäischen Kommission in Wien kritisiert. Nun wird er in das Außenministerium in Wien zitiert.07.09.2023
Putins "Schönheitswettbewerb"Russland lässt in Regionen und Teilen der Ukraine "wählen"Russland ruft die Bürger in mehreren Regionen an die Wahlurnen, darunter in der Hauptstadt Moskau und in den besetzten ukrainischen Gebieten. Von fairen und freien Wahlen ist das Land dabei so weit entfernt wie noch nie seit Beginn von Putins Herrschaft. Die Wahlen sind für ihn dennoch wichtig.07.09.2023
Putin braucht mehr SoldatenMobilisierungswelle nach den "Pseudowahlen" erwartetTag für Tag verliert Russland Hunderte Soldaten im Krieg gegen die Ukraine. Berichten zufolge reagiert das Land bereits mit Rekrutierungen. Nach den Regionalwahlen an diesem Wochenende könnte dann eine zweite, vermutlich inoffizielle, Mobilisierungswelle auf die Russen zukommen.07.09.2023