Der Kriegstag im ÜberblickRussland will Schläge gegen Infrastruktur fortsetzen - Ukraine spricht von "Energieterror"Russische Angriffe auf die Energie-Infrastruktur in der Ukraine führen zu Stromausfällen in mehreren Regionen. Kiew spricht von "Energieterror", Moskau will an der Taktik festhalten. Die ukrainische Luftabwehr fordert laut Präsident Selenskyj aber ihren Tribut vom Angreifer.01.11.2022
Objekte "effektiv" zerstörtKreml sieht es weiter auf Infrastruktur abKiew spricht von "Energieterror": Seit Tagen zerstört Russland weite Teile der kritischen Infrastruktur in der Ukraine - was vor allem die Zivilbevölkerung trifft. Doch Moskau scheint genau darauf abzuzielen. Verteidigungsminister Schoigu spricht von einer "effektiven" Maßnahme, die er fortzusetzen gedenkt.01.11.2022
Prigoschin kritisiert EliteWagner-Chef fordert Oligarchen-Kinder zum Kriegsdienst aufWagner-Chef Jewgeni Prigoschin zählt in Moskau zu den schärfsten Kriegsverfechtern. Nun wirft der kremlnahe Unternehmer Russlands Elite mangelnden Einsatz vor. Auch die Kinder von Oligarchen sollten in den Kampf gegen die Ukraine ziehen, fordert der 61-Jährige.01.11.2022
Ausbau der UnterstützungIran bereitet Lieferung ballistischer Raketen an Russland vorMit iranischen Kamikaze-Drohnen sorgt Russland bereits seit Längerem für Angst und Schrecken in der Ukraine. Nach einem Medienbericht plant Teheran nun die Ausweitung seiner Waffenlieferungen: Erstmals sollen auch hochpräzise Lenkraketen dabei sein.01.11.2022
Darunter Schiff nach DeutschlandDrei weitere Getreidefrachter verlassen UkraineNach den Drohnenangriffen auf die russische Schwarzmeerflotte setzt Russland das Getreide-Abkommen mit der Ukraine bis auf Weiteres aus. Nachdem gestern trotzdem zwölf Schiffe ukrainische Häfen verlassen haben, folgen nun drei weitere. Ein mit Mais beladener Frachter soll nach Deutschland gehen.01.11.2022
Botschaft an den Westen?Russland stationierte wohl Kampfjets in BelarusBritische Geheimdienste sind sich ziemlich sicher, dass Russland auf einem belarussischen Flugplatz zwei Abfangjäger parkte. Da diese auf Hyperschallraketen ausgelegt sind und damit keinen strategischen Vorteil brächten, vermutet London dahinter ein Signal - mit dem Westen als Adressaten.01.11.2022
Angriff auf Staudamm möglichRussland will 70.000 Ukrainer aus Cherson umsiedelnNoch vor dem Winter könnte die Ukraine eine Gegenoffensive in Cherson unternehmen. Russland reagiert, bringt Zivilisten aus dem Gebiet westlich des Dnipro. Nun sollen 70.000 Menschen östlich des Flusses folgen. Der mögliche Beschuss eines Staudamms bedrohe ihr Leben, so der russische Gouverneur.01.11.2022
Klitschko gibt EntwarnungIn Kiew läuft die Wasserversorgung wiederGestern hat Russland die Ukraine massiv mit Raketen beschossen und dabei besonders Energieanlagen ins Visier genommen. In Kiew ist die Wasser- und Stromversorgung deswegen massiv gestört gewesen. Einen Tag später sind die größten Probleme behoben.01.11.2022
Tinkow hofft auf NachahmerRussischer Oligarch legt Staatsbürgerschaft abDie von ihm gegründete Tinkoff-Bank ist der größte Kreditgeber Russlands: Der bekannte Putin-Kritiker Oleg Tinkow hat sich per Urkunde das Ende seiner russischen Staatsbürgerschaft beglaubigen lassen. Denn er will nicht länger "mit einem faschistischen Land in Verbindung gebracht werden". 01.11.2022
Soll mehr Waffen für Kiew gebenScholz: Kreml-Behauptung zu "schmutziger Bombe" haltlosTrotz fehlender Beweise hält Russland an dem Vorwurf fest, dass die Ukraine eine radioaktive Bombe zünden will. Der Bundeskanzler weist die Anschuldigungen entschieden zurück, jeder Zweifel werde durch die Untersuchung der Internationalen Atomenergiebehörde ausgemerzt. Diese sind nun gestartet.31.10.2022