Facebook & Co müssen löschenEU plant Gesetz gegen TerrorpropagandaEine freiwillige Vereinbarung zur Löschung von terroristischen Inhalten im Netz gibt es bereits - doch nicht alle Internetplattformen ziehen mit. Die EU-Kommission will deshalb härtere Maßnahmen ergreifen und die Anbieter zum Handeln zwingen.09.08.2018
Dokumente von RechtsextremenBKA soll gelistete "Feinde" informierenRechtsextreme listen mehr als 25.000 Personen mit Namen, Telefonnummern und Adresse als "Feinde" auf. Doch nicht einmal eine Handvoll der Betroffenen wird anschließend darüber informiert. Der Deutsche Journalistenverband fordert von den Behörden Aufklärung.31.07.2018
Rizin-Fund in KölnTunesier hatte 11.000 Kontakte auf HandyIn der Wohnung eines Tunesiers in Köln wird das hochgiftige Rizin entdeckt. Offenbar plant der 29-Jährige den Bau einer Biobombe. Bei den Ermittlungen stoßen die Behörden nun auf Tausende Dateien und Kontakte des Mannes.07.07.2018
Festnahmen in drei LändernAnschlag auf Iraner in Frankreich vereiteltTausende Exil-Iraner versammeln sich alljährlich in Frankreich, um dort gegen die Regierung in Teheran zu demonstrieren. In diesem Jahr planen mehrere Verdächtige offenbar einen Anschlag auf die Versammlung. Belgische Behörden können dies aber verhindern.02.07.2018
Giftfund in KölnRizin-Bombenbauer hatte keine KomplizenMitte Juni werden in der Wohnung von Sief Allah H. hochgiftiges Rizin und Utensilien für einen Sprengsatz gefunden. Auf eigene Faust hätte der Mann einen fatalen Anschlag verüben können. In einer Moschee oder der salafistischen Szene war er zuvor allerdings nicht auffällig.29.06.2018
Islamisten sind "sehr kreativ"Generalbundesanwalt warnt vor Bio-WaffenTerroristen loten laut deutschen Sicherheitsbehörden immer neue Wege aus, um Anschläge zu verüben. Der Generalbundesanwalt warnt nach dem Rizin-Fund in Köln auch vor der Gefahr durch Bio-Kampfstoffe. Die Behörden seien darauf bereits eingestellt.21.06.2018
Wohnungen in Köln durchsuchtKein weiteres Rizin gefundenDer verdächtige Tunesier, der Rizin produzieren wollte, hatte Zugang zu weiteren Wohnungen in einem Kölner Hochhaus. Diese müssen untersucht werden. Die Polizei findet dabei Beweismittel, aber "nichts Spektakuläres".16.06.2018
Deutsche Behörden waren gewarntTunesier wollte zum IS reisenDer Tunesier, der in Köln offenbar an einer Rizin-Bombe baute, war den deutschen Behörden bekannt. Medienberichten zufolge hatte die Türkei diese gewarnt, weil der Mann zum IS ausreisen wollte. Dennoch wurde er nicht als Gefährder eingestuft.16.06.2018
Tauglich zum Massenmord?Wie gefährlich Rizin als Biowaffe istEin Pflanzengift, das tödlich ist wie kaum ein Zweites: Der Fund von Rizin in Köln sorgt derzeit für Schlagzeilen. Die Behörden halten es für möglich, dass damit ein Terroranschlag verübt werden sollte. Doch eignet sich Rizin überhaupt dafür?15.06.2018Von Kai Stoppel
Maaßen äußert sich zu Rizin-Fall"Sehr wahrscheinlich" Anschlag vereiteltIn Köln wird ein Tunesier gefasst, der das hochgiftige Rizin herstellen wollte. Von ihm ging laut Verfassungsschutz-Chef Maaßen eine große Gefahr aus. Er hält es für "sehr wahrscheinlich", dass die Polizei einen geplanten Terroranschlag vereiteln konnte.15.06.2018