Retter machen düstere PrognoseTürkei und Syrien betrauern mehr als 7200 ToteDie Schuttberge sind riesig, die Hoffnung gering: In der Türkei und in Syrien suchen Rettungskräfte bei eisigen Temperaturen noch immer nach Überlebenden des schweren Erdbebens. Doch viele Betroffene können nur noch tot geborgen werden. Es sei davon auszugehen, dass die Opferzahlen "dramatisch ansteigen" werden.07.02.2023
Geringe Tiefe ein FaktorWarum das Erdbeben so tödlich warDie Zahl der Todesopfer des Erdbebens in der südöstlichen Türkei geht mittlerweile in die Tausende. Es ist für die Region eines der verheerendsten Beben der vergangenen Jahrzehnte. Was machte es so todbringend? Forscher nennen eine Reihe von Gründen.07.02.2023Von Kai Stoppel
Türkei und SyrienSo kommt Ihr Geld bei Hilfsbedürftigen anOb Erdbeben, Waldbrand, Flut oder Krieg: In humanitären Notlagen zeigen sich viele Menschen in Deutschland großzügig. Nur wie lassen sich seriöse von unseriösen Hilfsorganisationen unterscheiden?07.02.2023
Wahlen im Mai Wie das Erdbeben Erdogan nützen könnteIm Mai muss sich der türkische Präsident den Wählern stellen. Bislang sind Erdogans Zustimmungswerte nicht günstig. Das Erdbeben könnte ihm helfen, sein Image aufzupolieren, meinen Analysten. Falls er keine allzu großen Fehler macht. 07.02.2023
29.000 Erstanträge im JanuarBamf zählt doppelt so viele AsylbewerberDie Zahl der Asylanträge im Januar hat sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt. Die Behörden registrieren vor allem Gesuche aus Syrien, der Türkei und dem Iran. Die Union rechnet Innenministerin Faeser vor, dass die Bemühungen um Abschiebung versandet sind. 07.02.2023
Nach dem Beben kommt der HungerÜberlebende in der Türkei plündern SupermärkteNach dem verheerenden Erdbeben übernachten allein in der Türkei Hunderttausende Menschen in Schulen oder Moscheen. Dort ist vor allem ein Thema allgegenwärtig: Hunger. Mit Glück erhalten einige Erdbebenopfer einen kleinen Teller Suppe. Andere müssen sich mit Trinkwasser begnügen. 07.02.2023
Erdbeben in der TürkeiTrümmer-Häuser schüren bitteren VerdachtMehr als 5700 Gebäude sind infolge des jüngsten Bebens eingestürzt, Tausende Menschen starben in den Trümmern. Um das zu verhindern, hatte Ankara die Standards beim Bauen 2004 eigentlich angehoben - doch womöglich wurden sie nicht überall eingehalten.07.02.2023Von Judith Görs
Gilt für zehn ProvinzenErdogan ruft im Erdbebengebiet Notstand ausDie heftigen Erdbeben in der Südosttürkei bezeichnet der türkische Präsident als "eine der größten Katastrophen unserer Region und der Welt". Für drei Monate wird ihm zufolge in den zehn Provinzen der Ausnahmezustand verhängt. Damit soll die schnelle Bergung von Überlebenden gesichert werden. 07.02.2023
"Zielen auf Angst und Panik ab"Festnahmen in Türkei nach Posts zu ErdbebenDie Verzweiflung nach dem Erdbeben in der Türkei ist groß. In den Online-Netzwerken kanalisiert sie sich in Wut über Mängel bei den Rettungsarbeiten. Die türkische Polizei geht hart gegen solche Posts vor, es gibt erste Festnahmen wegen Beiträgen, "die auf Angst und Panik abzielen", so die Begründung.07.02.2023
Container umgestürztNach Beben steht Hafen von Iskenderun in FlammenSchwarzer Qualm liegt über dem Hafen der Mittelmeerstadt Iskenderun. Infolge des schweren Erdbebens in der Südtürkei stürzen Container um und fangen aus ungeklärten Gründen Feuer. Auch an Tag zwei nach dem Unglück sind die Flammen nicht unter Kontrolle.07.02.2023