Mehrere Kollaborateure getötetLuhansker Staatsanwalt stirbt durch Bombe Innerhalb weniger Stunden sterben in den besetzten Gebieten Luhansk, Cherson und Berdjansk gleich mehrere Menschen - darunter fünf Kollaborateure. Das prominenteste Opfer ist der Luhansker Staatsanwalt Gorenko, der durch eine Bombe in seinem Büro stirbt. Die Hintergründe sind unklar. 16.09.2022
Schifffahrt an der OstseeKanal soll Polen russische Genehmigung ersparenDie Frische Nehrung ist eine Landzunge, an der die Grenze zwischen Polen und der russischen Exklave Kaliningrad verläuft. Die polnische PiS-Regierung will dort mit einem Kanalbau für mehr Unabhängigkeit von Russland sorgen. Dabei übersieht sie jedoch wichtige Details.16.09.2022
Debatte um Gräber in IsjumVermisstenbeauftragter: "Möchte das nicht Butscha nennen"Die Funde neuer Gräber in Isjum lösen nicht nur beim ukrainischen Präsidenten Selenskyj Schrecken aus. Auf einigen Kreuzen stehen nur Nummern, die Namen der Toten sind unbekannt. Der Vermisstenbeauftragte sieht dort dennoch keine Hinweise auf ähnliche Gräueltaten wie in Butscha.16.09.2022
Ungewöhnlicher VorgangDuma-Abgeordneter will Schoigu einbestellenKritik an der eigenen Armee ist in Russland eine Straftat. Doch die jüngsten Rückschläge in Charkiw sind derart bedrohlich, dass die Suche nach einem Schuldigen läuft. Ein Duma-Abgeordneter schlägt vor, Verteidigungsminister Schoigu vorzuladen. 15.09.2022
"Sollten ihnen das liefern "Von der Leyen fordert Kampfpanzer für UkraineDie Bundesregierung hat ihre militärische Unterstützung für die Ukraine erhöht - Kampfpanzer sind nicht darunter. Den Druck in der Debatte lässt nun auch die EU-Kommissionspräsidentin steigen: Die Ukrainer kämpften für ganz Europa, daher sollte ihnen geliefert werden, was sie fordern.15.09.2022
Karte zur Lage in der UkraineStaudamm-Attacke bedroht Cherson-FrontRussland beschießt zivile Einrichtungen im ukrainischen Hinterland. Ein massiver Luftschlag trifft den Staudamm bei Krywyj Rih, das Sperrwerk wird beschädigt. Die aufgestauten Wassermassen fluten das Tal des Inhulez - und bringt auch russische Truppen in Bedrängnis.15.09.2022Von Martin Morcinek
Bürgerberichte aus Krywyj Rih"Wir haben mit dem Staudamm-Angriff gerechnet"Der russische Beschuss eines Staudamms im Süden der Ukraine beeinträchtigt die Infrastruktur der Großstadt Krywyj Rih. Für die Einwohner kommt der Angriff offenbar nicht überraschend. Ein 23-Jähriger erklärt, warum es keine Toten gab.15.09.2022Von Maryna Bratchyk und Marc Dimpfel
Streit nach der BefreiungIn Isjum stehen Kollaborateure am PrangerAls die Stadt Isjum im April von Russen besetzt wird, bleiben vor allem Ukrainer, die auf der Seite Moskaus stehen. Am Rathaus weht jetzt wieder die Flagge Kiews, doch vor dem Rathaus streitet die Menge, wer ein Verräter ist. 15.09.2022
Chef der Wagner-SöldnerSoll Jewgeni Prigoschin den Krieg für Putin drehen?Nach dem fluchtartigen Abzug russischer Truppen aus Charkiw und fehlender Erfolgsmeldungen steht Russlands Verteidigungsminister Schoigu unter Druck. Ein US-Thinktank bringt nun den Chef der Wagner-Gruppe, Prigoschin, als Nachfolger ins Spiel. Aktuell macht der mit einem Rekrutierungsvideo von sich reden.15.09.2022Von Alexander Schultze
Wiederaufbau "gigantisch" teuerHabeck: Ukraine braucht 350 Milliarden EuroVom Treffen der G7-Handelsminister erhofft sich Vize-Kanzler Habeck einen Gegenentwurf zum Protektionismus. Deutsche Firmen sollen etwa in die Ukraine investieren, um sie wirtschaftlich zu unterstützen. Die Summe, die das kriegsgebeutelte Land braucht, nennt Habeck "gigantisch".15.09.2022