Uiguren der "Identität beraubt"Chinas Wintersport-Paradies inmitten des GrauensSki fahren dort, wo andere Menschen gefoltert werden. China baut die Region Xinjiang aufwändig um - zu einem riesigen Wintersportresort. Das ist die Region, in der die Minderheit der Uiguren beheimatet ist, in der sie unterdrückt und gefoltert werden. Das aber leugnet und verschweigt die Kommunistische Führung.09.02.2022
Kanadas "kultureller Völkermord"Erneut Gräber indigener Kinder gefundenSeit Monaten kommen in Kanada Massengräber indigener Kinder in der Nähe von christlichen Internaten zum Vorschein. Bei Untersuchungen werden nun weitere Überreste entdeckt. Premierminister Trudeau ist erschüttert. 26.01.2022
Konflikt in OstukrainePutin spricht von beginnendem "Völkermord"Seit 2014 kämpfen in der Ostukraine pro-russische Separatisten gegen die ukrainische Armee. Mehr als 13.000 Menschen sind dem Konflikt bereits zum Opfer gefallen. Russlands Präsident Putin vergleicht die Situation vor Ort mit einem beginnenden Völkermord.09.12.2021
Opfer des Völkermords von 1995Neues Massengrab von Srebrenica gefundenMehr als 8000 Muslime werden 1995 in Srebrenica von bosnisch-serbischen Streitkräften ermordet. Um das Verbrechen zu vertuschen, werden die Opfer an immer neuen Orten verscharrt. Im Lauf der Zeit tauchen mehr als 90 Massengräber auf. Nun, 26 Jahre nach dem Massaker, ein weiteres.09.12.2021
Genozidgespräche mit Namibia"Aussöhnung ist uns Deutschnamibiern wichtig"Die Aussöhnung zwischen Deutschland und Namibia stockt, die Nachfahren der Opfer des Völkermords lehnen das Verhandlungsergebnis ab. Wie sehen die Deutschsprachigen im Land den Konflikt? Fragen an Harald Hecht, den Chef des Forums Deutschsprachiger Namibier.08.08.2021
Vereinbarte Summe "nicht genug"Namibia kündigt weitere Zahlungen Berlins anDie Einigung Deutschlands und Namibias auf ein Versöhnungsabkommen stößt bei Vertretern der Herero und Nama auf scharfe Kritik. Vizepräsident Nangolo Mbumba versucht, die Bevölkerung zu beschwichtigen und stellt weitere Zahlungen Berlins in Aussicht.04.06.2021
Völkermord-EntschädigungHerero und Nama sind wütendWährend die Bundesregierung die Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama als "wichtigen Schritt" sieht, wird die Einigung in Namibia von den Betroffenen abgelehnt. Vertreter der Herero und Nama fühlen sich übergangen, sie fordern direkte Zahlungen aus Deutschland statt erhöhte Entwicklungshilfe an die Regierung in Windhoek.31.05.2021Von Annika Brohm, Windhoek
Der Völkermord wird anerkannt"Eine tiefsitzende, schwere Verletzung"Nach jahrelangem Widerstand hat Deutschland sich bereit erklärt, den Völkermord an den Herero und Nama als das zu bezeichnen, was er tatsächlich war: als Völkermord. Heidemarie Wieczorek-Zeul hat dies schon vor 17 Jahren gemacht. Ein Interview.29.05.2021
Herero lehnen Einigung ab"Es ist schmerzhaft, wirklich schmerzhaft"Nach jahrelangen Verhandlungen erkennt Deutschland die Verbrechen an Herero und Namibia zwischen 1904 und 1908 als Völkermord an - und verspricht als "Geste der Anerkennung" einen Milliardenbetrag. In Namibia sorgt die Einigung für gemischte Reaktionen. 28.05.2021
Kolonialzeit im heutigen NamibiaDeutschland erkennt Völkermord anIn der Zeit des deutschen Kaiserreichs gehen Kolonialtruppen brutal gegen Volksgruppen im heutigen Namibia vor. Nun erkennt Deutschland die damalige Tötung von etwa 75.000 Menschen als Völkermord an. Bundespräsident Steinmeier wird um Vergebung bitten. Geld soll fließen.28.05.2021