Kanzler sieht keine NotlageMerz gibt SPD-Forderung nach neuen Schulden eine AbfuhrSPD-Fraktionschef Miersch bringt am Wochenende das Aussetzen der Schuldenbremse ins Spiel. Als Grund nennt er die Iran-Krise mit ihren massiven wirtschaftlichen Auswirkungen. Die Ablehnung des Vorschlags folgt prompt aus der Union. Nun legt der Kanzler nach. 27.04.2026
Bis zu 100.000 JobsRegierung erwartet Job-Boom bei Werften, Häfen und Offshore-EnergieSchiffbau und Co. bringen Deutschland jedes Jahr Milliarden ein und sind besonders bedeutend für den Außenhandel. Nun rechnet die Regierung mit einem Boom gut bezahlter Arbeitsplätze - vor allem in strukturschwächeren Regionen.24.04.2026
Energiekosten zu hochAusländische Konzerne bewerten Standort Deutschland historisch schlechtEine neue Erhebung zeigt die schwindende Anziehungskraft des deutschen Wirtschaftsstandortes. Im EU-Vergleich überzeugt Deutschland die befragten Konzerne nur an wenigen Stellen. Bei Energiekosten und Digitalisierung gilt die Bundesrepublik hingegen als Schlusslicht.22.04.2026
"Keine Engpässe"Bundesregierung sieht Kerosin-Versorgung gesichertDie Kosten für Flugzeugtreibstoff haben sich seit Beginn des Iran-Krieges verdoppelt. Die deutsche Luftfahrtbranche fordert staatliche Hilfen. Die Regierung in Berlin sieht die Versorgung aber nicht in Gefahr und will vorerst keine Maßnahmen ergreifen.20.04.2026
"Wirtschaft wartet auf Impulse"Mehrheit der Unternehmen blickt pessimistisch in die ZukunftDie Einschätzungen der deutschen Betriebe für die kommenden Monate sind überwiegend negativ. Einer Umfrage zufolge ist nur noch jedes zehnte Unternehmen mit der Wirtschaftspolitik zufrieden. Der Chef des Arbeitgeberverbands BDA warnt vor einem weiteren Abrutschen der Konjunktur.04.04.2026
Ifo: "Große Unsicherheit"Iran-Krieg trifft 90 Prozent der deutschen IndustrieunternehmenSteigende Energiepreise, unsichere Lieferketten und weitere Risiken: Der Iran-Krieg versetzt deutsche Firmen in Alarmbereitschaft. Die Hoffnung auf einen Aufschwung haben Netanjahu und Trump mit ihrem Krieg vorerst begraben.31.03.2026
Internes StrategiepapierLinke bereitet Kampagne gegen schwarz-rote "Kahlschlag-Agenda" vorDie schwarz-rote Bundesregierung plant grundlegende Veränderungen, etwa bei der Kranken- und Rentenversicherung und im Arbeitsrecht. Die Linken wollen das systematisch kontern. Ein Strategiepapier gibt die Richtung vor. Merz und Klingbeil kommen nicht gut weg.30.03.2026
Appell an KoalitionspartnerMerz lobt Klingbeils Reformrede und stichelt indirekt gegen SöderSöder kritisiert Anfang der Woche in einem Interview, welche Reformen nicht funktionieren können. Im Gegensatz dazu zeigt sich Lars Klingbeil motiviert und nennt gleich mehrere Möglichkeiten. Nun äußert sich der Kanzler und macht deutlich, wofür er mehr Sympathie hegt.26.03.2026
Schon wieder UmverteilungsideenDie SPD will nicht wahrhaben, warum sie niemand mehr willDie einstige Arbeiterpartei reagiert ratlos bis gekränkt auf die Tatsache, dass ihre Antworten auf die Krisen der Zeit nicht verfangen bei Arbeitern und Angestellten. Dabei will ihre Klientel nichts anderes als früher schon: auch in Zukunft gut von der eigenen Arbeit leben können.24.03.2026Ein Kommentar von Sebastian Huld
Seit Monaten DiskussionenEU-Kommission plant "Made in Europe"-Quote für die IndustrieEuropas Wirtschaft stärken und CO2-Emissionen senken - um diese Ziele zu erreichen, setzt die EU-Kommission auf "Made in Europe"-Vorgaben. Öffentliche Aufträge und Fördergelder soll es dann nur noch unter Auflagen geben. Aus Deutschland kommt scharfe Kritik und Warnung.04.03.2026
Felbermayr als WirtschaftsweiserGrimm: Habe Stellungnahme zu Malmendier nicht zugestimmtDie Wirtschaftsweise Grimm vertritt oft andere Meinungen als ihre Kollegen. Dies ist auch jetzt der Fall: Einer Erklärung des Gremiums nach der Entlassung der Ökonomin Malmendier schließt sie sich nicht an - aus einem einfachen Grund. 02.03.2026