Förderung für Gaming-Branche Ab August können Spieleentwickler wieder staatliche Unterstützung beantragen

Nach einer Durststrecke von mehr als zwei Jahren können Deutschlands Entwickler von Computer- und Videospielen wieder auf starke staatliche Unterstützung hoffen. Das für Games zuständige Bundesforschungsministerium in Berlin gab bekannt, dass sich die Firmen ab August wieder umfassend auf Fördergeld bewerben können.
Wegen knapper Kassen hatte die Bundesregierung im Mai 2023 einen Förder-Antragsstopp verhängt, der im Dezember 2024 endete. Allerdings gilt seither nur eine abgespeckte Förderung mit strengen Beschränkungen, die Gamesfirmen nur wenig gebracht hat. Das ändert sich nun mit dem sogenannten Förderaufruf.
"Wir heben die Förderung deutlich auf bis zu acht Millionen Euro pro Projekt an und ermöglichen hierdurch auch große, mehrjährige Vorhaben", sagte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Games seien eine bedeutende Wachstums- und Innovationsbranche für unser Land. "Mit dem neuen Förderaufruf setzen wir ein starkes Signal für die Games-Entwicklung."
Die Bundesregierung möchte in diesem Jahr 88 Millionen Euro für die Games-Förderung bereitstellen und im kommenden Jahr 125 Millionen Euro. Nur ein Teil des diesjährigen Förderbudgets ist bereits verfügbar, der andere Teil kommt planmäßig im Herbst hinzu, wenn der Bundeshaushalt final beschlossen ist.