Bisher 2,5 Prozent erwartetBauindustrie senkt Umsatzprognose für 2026 – nur noch ein Prozent Wachstum

Der Verband der Bauindustrie hat seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt.
Es werde real – also inflationsbereinigt – nur noch ein Zuwachs von einem Prozent statt bisher 2,5 Prozent erwartet, teilte der Verband in Berlin mit.
"Angesichts der bis einschließlich Mai stark gebremsten Baukonjunktur und den steigenden Baukosten ist unsere ursprüngliche Prognose nicht mehr zu halten." Vor allem der Wohnungsbau laufe nicht rund. Hier werde nur noch ein Plus von 0,5 Prozent erwartet statt bisher zwei Prozent. Ein starker Juni habe Schlimmeres verhindert.
In einer Umfrage des Verbandes unter den Mitgliedsunternehmen gehen 30 Prozent der befragten Betriebe davon aus, dass der Umsatz 2026 zulegen dürfte. Genauso viele rechnen mit einem Rückgang. Die hohen Preissteigerungen drücken aber auf das Geschäft, unter anderem bei Diesel, Energie und Baumaterial. Drei von vier Unternehmen gaben an, dass die gestiegenen Kosten nicht an Kunden weitergegeben werden können.