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Statistisches BundesamtBei jungen Erwachsenen gibt es deutlich mehr Männer als Frauen

31.08.2026, 09:54 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

In Deutschland leben mehr Frauen als Männer.

Insgesamt kamen zum Jahresende 2025 bundesweit 1027 Frauen auf 1000 Männer, wie das Bundesstatistikamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. In den jüngeren Altersgruppen gab es allerdings einen deutlichen Männerüberschuss. Ende 2025 kamen demnach bei den 18- bis 29-Jährigen im Schnitt 912 Frauen auf 1000 Männer.

Bei den unter 18-Jährigen lag das Verhältnis bei 947 Frauen je 1000 Männer, bei den 30- bis 49-Jährigen bei 969. Ein Grund für den Männerüberschuss in den jüngeren Altersgruppen sei, dass grundsätzlich etwa fünf Prozent mehr Jungen als Mädchen geboren werden. Zudem seien etwas mehr Männer als Frauen nach Deutschland eingewandert.

Ab dem Alter von 50 Jahren dreht sich das Verhältnis demnach um: Bei den 50- bis 64-Jährigen kamen bundesweit 1011 Frauen auf 1000 Männer. Unter den mindestens 65-Jährigen waren es 1260 Frauen je 1000 Männer. Hauptgrund sei dabei die höhere Lebenserwartung von Frauen. Auch die stärkere Abwanderung von Männern in dieser Altersgruppe spiele eine Rolle, hieß es weiter.

Regional zeigten sich ebenfalls deutliche Unterschiede. Insgesamt lebten Ende 2025 in allen Bundesländern mehr Frauen als Männer. Den größten Frauenüberschuss gab es allerdings in Schleswig-Holstein mit 1044 Frauen je 1000 Männer, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 1043 und Hamburg mit 1042 Frauen. Am ausgeglichensten war das Verhältnis in Baden-Württemberg, Bayern und Bremen - mit zwischen 1016 und 1019 Frauen auf 1000 Männer.

Der Männerüberschuss bei Jüngeren sei hingegen besonders deutlich unter den 18- bis 29-Jährigen in den ostdeutschen Flächenländern. In Sachsen-Anhalt kamen nur 856 Frauen auf 1000 Männer, in Brandenburg 862 und in Thüringen 867. Bei den 30- bis 49-Jährigen waren Männer ebenfalls in allen Ländern in der Mehrheit, allerdings mit geringeren Unterschieden.

Quelle: ntv.de, AFP

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