"Beschäftigungsgarantie gilt"Audi schließt erneuten Personalabbau bis 2033 aus

Vor Veröffentlichung ihrer Jahresbilanz hat Volkswagen-Tochter Audi einen erneuten Personalabbau für die kommenden Jahre ausgeschlossen.
"Es wird keinen weiteren Stellenabbau über die vereinbarten 7500 Arbeitsplätze hinaus geben", sagte Personalvorstand Xavier Ros der "Augsburger Allgemeinen" von Dienstag mit Blick auf die bereits vergangenes Jahr verkündete Zahl. "Die Beschäftigungsgarantie bis Ende 2033 gilt", sagte er. Zudem stehe Audi zu seiner Zusage, den Stellenabbau ohne Entlassungen zu erreichen. "Keiner muss sich um seinen Arbeitsplatz sorgen", sagte Ros. "Es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen."
Ein Großteil der geplanten Personaleinsparungen sei schon auf den Weg gebracht worden, fuhr Ros fort. Es sei vereinbart, "dass bis Ende 2027 bereits bis zu 6000 Stellen der insgesamt bis zu 7500 abgebaut werden". Von diesen bis zu 6000 Stellenstreichungen seien 65 Prozent "heute schon umgesetzt oder vertraglich fixiert", sagte Ros. "Entweder haben uns diese Mitarbeitenden schon verlassen oder Vereinbarungen getroffen, wann und wie sie ausscheiden."
Die Audi-Mutter Volkswagen hatte 2025 einen Einbruch des Nettogewinns um fast die Hälfte verzeichnet. Der Konzern will nun weiter Kosten einsparen: "Insgesamt sollen bis 2030 rund 50.000 Stellen im gesamten Volkswagen-Konzern in Deutschland abgebaut werden", erklärte Konzernvorstand Oliver Blume in der vergangenen Woche in einem Brief an die Aktionäre.
Ende 2024 hatte VW mit den Gewerkschaften bereits einen Stellenabbau in Deutschland um 35.000 bis 2030 vereinbart, vor allem bei der Kernmarke VW. Nun sollen auch Audi und Porsche sowie die Softwaretochter Cariad von künftigen Kürzungen betroffen sein.