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Höchster Wert seit Oktober 2025Britische Inflation steigt auf 3,5 Prozent 

21.10.2026, 10:22 Uhr
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(Foto: Matt Dunham/AP/dpa)

Der Ölpreisschock hat die Inflation in Großbritannien im September auf den höchsten Stand seit fast einem Jahr getrieben.

Insbesondere höhere Spritpreise sorgten dafür, dass die Teuerungsrate auf 3,5 Prozent sprang, wie das Nationale Statistikamt (ONS) am Mittwoch in London mitteilte. Dies ist das höchste Niveau seit Oktober 2025. Im August waren die Verbraucherpreise um 3,1 Prozent geklettert. Experten hatten für September nur mit einem Anstieg von 3,4 Prozent gerechnet. Die von der Bank of England (BoE) besonders beachtete Inflation im Dienstleistungssektor zog sogar auf 3,7 Prozent an, von 3,4 Prozent im August. Der stark steigende Inflationsdruck spricht dafür, dass die BoE den Leitzins im November anheben wird.

An den Terminmärkten ist ein Schritt nach oben um einen Viertelprozentpunkt praktisch eingepreist. Die BoE hatte den geldpolitischen Schlüsselsatz im September bei 3,75 Prozent belassen. Notenbankchef Andrew Bailey warnte allerdings ausdrücklich davor, dass ein langwieriger Konflikt im Nahen Osten eine straffere Geldpolitik erforderlich machen könnte. Die Notenbank hat die Zinsschraube seit Mitte 2024 sechsmal gelockert - zuletzt im Dezember 2025 und seither stillgehalten.

Großbritannien ist aufgrund seiner Abhängigkeit von Erdgasimporten stärker vom Iran-Krieg betroffen als die meisten anderen westlichen Länder. Finanzminister John Healey präsentiert nächste Woche seinen Haushaltsplan. Von ihm wird erwartet, dass er weitere Unterstützung für jene Verbraucher ankündigt, die am meisten unter dem Anstieg der Energiepreise leiden. Mit dem Mitte Juli ins Amt gekommenen Regierungschef Andy Burnham ist bereits der siebte Premierminister in zehn Jahren am Ruder. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensbedingungen der Menschen in Großbritannien zu verbessern.

Quelle: ntv.de, rts

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