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Nach 11 Jahren Bundeswehr beendet Einsatz im Irak

01.10.2026, 16:11 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundeswehr hat ihren Einsatz im Irak nach rund elf Jahren beendet. Die letzten 28 deutschen Soldatinnen und Soldaten landeten am Donnerstag auf dem Luftwaffenstützpunkt Wunstorf in Niedersachsen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.

Zuvor war das Feldlager in Erbil an die irakische Regierung übergeben worden. Einen Tag zuvor hatten auch die USA ihre Truppen vollständig aus dem Land abgezogen.

Der deutsche Einsatz "Counter Daesh/Capacity Building Iraq" hatte im Februar 2015 begonnen. Ziel war es, die irakischen Streit- und Sicherheitskräfte im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu beraten und zu unterstützen. Diese seien nun in der Lage, die Sicherheit des Landes eigenständig zu gewährleisten. Die Soldaten seien auf Wunsch des Iraks abgezogen worden. Der deutsche Einsatz im benachbarten Jordanien ist von dem Abzug nicht betroffen.

Die USA hatten ihren vollständigen Abzug am Mittwoch verkündet. "Dieser Meilenstein spiegelt den Erfolg einer zwölfjährigen Kampagne wider, durch die der IS als organisierte militärische Bedrohung im Irak und in der gesamten Region besiegt wurde", hatte das US-Verteidigungsministerium mitgeteilt. Die irakische Regierung trage nun die Hauptverantwortung für die Sicherheit im Land. Zu den Bedrohungen zählten die verbliebenen Zellen des IS sowie vom Iran unterstützte Milizen. Die USA hatten seit 2014 eine internationale Koalition im Kampf gegen den IS im Irak und in Syrien angeführt. Die Terrormiliz gilt dort als militärisch besiegt, obwohl einzelne Zellen weiterhin Anschläge verüben.

Quelle: ntv.de, rts

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