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Präsidentschaftswahl im JanuarCDU will sich für Nachfolge von Steinmeier "die nötige Zeit nehmen"

26.10.2026, 11:14 Uhr
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 In der Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will sich die CDU nach den Worten von Präsidiumsmitglied Wiebke Winter "die notwendige Zeit nehmen".

Die CDU sei derzeit in Gesprächen über eine geeignete Kandidatin oder einen Kandidaten, sagte Winter am heutigen Montag im Deutschlandfunk. "Dieses Amt ist so wichtig. Da müssen wir uns auch die notwendige Zeit für nehmen." Bis zur Wahl Ende Januar sei "auch noch genug Zeit".

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Wochenende beim CSU-Parteitag eine Festlegung in der Kandidatenfrage vermieden. CSU-Chef Markus Söder macht sich für die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Nachfolgerin von Bundespräsident Steinmeier stark. Medienberichten zufolge will Merz Anfang November in der Unionsfraktion im Bundestag einen Vorschlag für die am 30. Januar anstehende Wahl machen.

Die Zeit sei "reif für eine Bundespräsidentin", sagte CDU-Präsidiumsmitglied Winter. Noch viel wichtiger als das Geschlecht sei jedoch das Profil der Kandidatin oder des Kandidaten. "Für mich ist wichtig, dass die Person Zukunftsmut zeigt, dass sie Zuversicht und Optimismus bringt für unser Land." Gerade die junge Generation wünsche sich jetzt jemanden, "der sagt, hey, so sieht die Zukunft 2040 aus, so können wir als Gesellschaft wieder zusammenwachsen".

Die CDU sei momentan in einem Prozess, "wo wir schauen, wer die geeignetste Kandidatin oder der geeignetste Kandidat ist", sagte Winter. "Und von daher hätte ich es verfrüht gefunden, wenn Friedrich Merz jetzt bei der CSU schon eine Entscheidung verkündet hätte." Die Personalie müsse auch mit den Koalitionspartnern SPD und CSU noch abgestimmt werden. "Und dafür muss man sich auch die notwendige Zeit nehmen."

Quelle: ntv.de

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