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Cyberbetrug in MyanmarChina verurteilt drei Bandenmitglieder zum Tode

13.10.2026, 12:59 Uhr
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(Foto: dpa)

Ein Gericht in China hat am Dienstag drei Menschen zum Tode verurteilt, die als Mitglieder einer kriminellen Gruppe an Cyberbetrug, Drogenhandel, Prostitution und illegalem Glücksspiel im Nachbarland Myanmar beteiligt gewesen sein sollen.

Wie das zuständige Gericht in Quanzhou mitteilte, wird ihnen auch der Mord von mindestens zwei chinesischen Staatsbürgern vorgeworfen. Drei weitere Angeklagte wurden demnach zu lebenslanger Haft verurteilt; 55 weitere zu Haftstrafen zwischen dreieinhalb und 24 Jahren.

Die von der Familie Wei angeführte Verbrecherbande ist laut Gericht eine von vier Familien, die vor allem in der an China angrenzenden Region Kokang in Myanmar aktiv sind. In dem Bürgerkriegsland, in dem es vor allem in Grenzregionen kaum noch staatliche Strukturen gibt, betreiben kriminelle Banden zahlreiche Zentren für Cyberkriminalität. Ausländerinnen und Ausländer, viele von ihnen aus China, werden dort zu illegalen Aktivitäten wie Online-Betrug gezwungen.

Quelle: ntv.de, AFP

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