Peking setzt auf YuanChina will Finanzmärkte stärker für ausländische Investoren öffnen
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China will seine Finanzmärkte weiter für ausländische Investoren öffnen.
Anlagen in der Landeswährung Yuan könnten den wachsenden Bedarf globaler Investoren an Diversifizierung decken, sagte der Gouverneur der chinesischen Zentralbank, Pan Gongsheng, laut einer am heutigen Freitag veröffentlichten Mitteilung. Das stabile Wirtschaftswachstum und die rasante Entwicklung der High-Tech-Branchen in der Volksrepublik böten eine solide Stütze für Yuan-Anlagen.
Die Zentralbank werde zudem die Instrumente für das Risikomanagement ausbauen, die globale Akzeptanz von Yuan-Anleihen als Sicherheiten fördern und die grenzüberschreitende Finanzinfrastruktur stärken, kündigte Pan an. Zudem solle die Entwicklung von Offshore-Yuan-Märkten unterstützt werden. Damit sind Finanzplätze außerhalb von Festland-China gemeint, wo mit dem Yuan gehandelt werden kann - ohne jedoch den strengen staatlichen Kapitalkontrollen Pekings zu unterliegen.
China verstärkt damit seine Bemühungen, die Kapitalmärkte zu öffnen und die Internationalisierung des Yuan voranzutreiben. Dies geschieht zu einer Zeit, in der der Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump und eine unvorhersehbare Außenpolitik das Vertrauen in Dollar-Investitionen beeinträchtigen. Die globalen Finanzmärkte sind zudem unruhiger geworden, da Anleger zunehmend über die Rentabilität hoher Investitionen in Künstliche Intelligenz bei gleichzeitig steigenden Zinsen besorgt sind.