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"Nicht hinnehmbar und illegal"EU verurteilt Angriff der Huthis auf saudi-arabischen Tanker scharf

23.07.2026, 13:51 Uhr
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(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Die EU hat den Angriff der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen auf einen saudi-arabischen Öl-Tanker im Roten Meer als "nicht hinnehmbar" und "illegal" verurteilt.

Der Angriff heize "eine bereits volatile Lage in der Region weiter an", kritisierte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Donnerstag. Die Huthis müssten "alle Handlungen einstellen, die die internationale Schifffahrt und das Leben von Seeleuten gefährden", und sie müssten das "Völkerrecht einhalten", forderte Kallas.

Die Huthi-Miliz hatte nur wenige Tage nach der Bekanntgabe einer Seeblockade im Roten Meer nach eigenen Angaben zwei saudiarabische Öltanker beschossen. Aus Saudi-Arabien hieß es, ein Schiff sei getroffen worden und ein Feuer an Bord ausgebrochen. Damit entwickelt sich im Zuge des Iran-Krieges offenbar eine weitere Front. Kallas sprach von einer "gefährlichen Eskalation".

Die Außenbeauftragte erklärte, die EU-Marinemission Aspides sei weiterhin "fest entschlossen, die Freiheit der Schifffahrt für alle im Roten Meer und den angrenzenden internationalen Gewässern zu schützen".

Die EU hatte die Marine-Mission Eunavfor Aspides im Februar 2024 beschlossen. Sie soll die Schifffahrt im Roten Meer vor Angriffen der pro-iranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen schützen. Während das Mandat auch den Persischen Golf und die Straße von Hormus umfasst, ist der operative Auftrag derzeit auf das Gebiet südlich des omanischen Hafens Maskat beschränkt.

Quelle: ntv.de, AFP

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