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Nach Ermittlungen gegen TrumpEx-FBI Mitarbeitende klagen: Entlassung wegen "Rachsucht des Präsidenten"

16.10.2026, 12:43 Uhr
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(Foto: dpa)

Neun ehemalige Mitarbeiter der US-Bundespolizei FBI haben wegen ihrer Kündigung rund um Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump Klage eingereicht.

"Die Kläger wurden unrechtmäßig entlassen - nicht aus einem bestimmten Grund oder einem legitimen Anlass, sondern lediglich, um die persönliche Rachsucht des Präsidenten zu befriedigen", hieß es in dem Dokument.

Die Klage gegen das FBI und das Justizministerium wurde am Donnerstag bei einem Bezirksgericht in der US-Hauptstadt Washington eingereicht und richtet sich gegen FBI-Direktor Kash Patel und Justizminister Todd Blanche. Die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FBI waren nach eigenen Angaben an Ermittlungen beteiligt, die sich um die Aufbewahrung geheimer Regierungsdokumente auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida drehten.

Im Februar 2026 hätten alle von ihnen innerhalb von zwei Tagen Kündigungsschreiben erhalten. Darin habe es geheißen, sie hätten bei der Ausübung ihrer Pflichten "mangelndes Urteilsvermögen und fehlende Unparteilichkeit" an den Tag gelegt. Die Kläger berufen sich unter anderem auf die freie Meinungsäußerung sowie das Recht auf ein ordentliches Verfahren. Sie fordern ihre Wiedereinstellung. Das FBI und das Justizministerium äußerten sich zunächst nicht zu der Klage.

Bei der Durchsuchung von Trumps Anwesen Mar-a-Lago im August 2022 hatte das FBI mehrere als streng geheim eingestufte Dokumente aus seiner ersten Amtszeit als Präsident (2017 bis 2021) beschlagnahmt. Im Juni 2023 wurde Trump deshalb angeklagt. Der Vorwurf lautete, er habe sensible Regierungsunterlagen unrechtmäßig aufbewahrt und die Ermittlungen behindert. Trump plädierte auf "nicht schuldig".

Im Juli 2024 stellte die zuständige Richterin das Verfahren mit der Begründung ein, es gebe Zweifel an der rechtmäßigen Ernennung des Sonderermittlers in dem Fall. Trump bezeichnete Verfahren gegen sich immer wieder als eine "Hexenjagd".

Quelle: ntv.de, dpa

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