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Waldbrand im Hohen VennFeuer nahe deutscher Grenze unter Kontrolle gebracht

19.08.2026, 16:14 Uhr
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(Foto: Brandon Lee Posse/dpa)

Nach tagelangem Kampf gegen den Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hoher Venn nahe der Grenze zu Deutschland ist es den Einsatzkräften gelungen, das Feuer einzugrenzen.

Der seit Freitag wütende Brand sei "unter Kontrolle gebracht worden" und dürfte sich nicht weiter in Richtung Deutschland ausbreiten, erklärte der Leiter der Krisenkommunikation der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, am Mittwoch. Entwarnung konnten die Behörden jedoch noch nicht geben.

Die Lage im Naturschutzgebiet Hohes Venn bleibe "kompliziert", erläuterte Hosmans. Der Brand sei an mehreren Stellen wieder aufgeflammt, es gebe "zahlreiche Brandherde", die sowohl am Boden als auch aus der Luft bekämpft werden müssten.

Wegen widriger Witterungsbedingungen hatten Helikopter und Löschflugzeuge am Montag nicht starten können, erst seit Dienstag werden die Feuerwehrleute wieder aus der Luft unterstützt. Unter anderem die Bundeswehr hatte zwei Hubschrauber mit Löschwasserbehältern in das Gebiet entsandt.

Der Einsatz vor Ort wird durch das moorige Gelände in dem Naturschutzgebiet erschwert - einem Flickenteppich aus Heide, Torfmooren und erhöhten Holzstegen. Der letzte Bereich, der eingedämmt werden musste, war eine schwer zugängliches Gebiet nahe der deutschen Grenze. Einsatzkräfte arbeiteten die ganze Nacht zum Mittwoch hindurch, um die Lücke zu schließen.

Das Feuer ist der größte Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, als es im selben Gebiet während einer ähnlichen Trockenperiode wie in diesem Jahr zu verheerenden Bränden kam. Die Ursache für den aktuellen Brand ist noch unklar.

Im Eifelort Monschau in Nordrhein-Westfalen mussten wegen des Brandes zwei Straßenzüge mit etwa 30 Bewohnern evakuiert werden. Am Dienstag warnte die Gemeinde vor "gesundheitlichen Gefahren" infolge der Rauchentwicklung durch den Brand im Nachbarland.

Quelle: ntv.de, AFP

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