Folge des Iran-KriegsHohe Energiepreise: Frankreich und Polen planen Entlastungen

Angesichts der hohen Energiepreise infolge des Iran-Krieges planen Deutschlands Nachbarn Frankreich und Polen Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen.
Die französische Regierung will in den kommenden Tagen gezielte Maßnahmen gegen die Preissteigerungen ankündigen, wie Finanzminister Roland Lescure dem Sender RTL sagte. Sie bereite unter anderem Hilfen für besonders betroffene Branchen wie Transportunternehmen und Fischereibetriebe vor.
Auch werde überlegt, wie Vielfahrer entlastet werden könnten. Lescure kündigte zudem für Montag ein Treffen der Finanz- und Energieminister sowie der Notenbankchefs der G7-Staaten an, um über die Lage zu beraten.
Auch Polen erwägt Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher. Die Regierung arbeite daran, die Preise an den Tankstellen zu senken, sagte Finanzminister Andrzej Domanski. Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoff sei eine naheliegende Lösung.
Zudem schloss Domanski eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne nicht aus, sollten diese übermäßige Gewinne aufgrund der hohen Preise erzielen. Andere europäische Länder wie Rumänien und Ungarn haben wegen der hohen Preise bereits Preisdeckel eingeführt.