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Bisher 1200 Hektar abgebranntFrankreich: Feuerwehr bekämpft mehrere Brände im Süden

02.07.2026, 12:29 Uhr
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Hunderte Feuerwehrleute haben am heutigen Donnerstag in Südfrankreich mehrere Waldbrände bekämpft. (Archivbild) (Foto: picture alliance/dpa/AFP)

Hunderte Feuerwehrleute haben am heutigen Donnerstag in Südfrankreich mehrere Waldbrände bekämpft.

Nördlich von Narbonne brannten bereits 900 Hektar Vegetation ab, das Feuer konnte bis zum Vormittag noch nicht eingedämmt werden. "Wir wurden gestern Nachmittag evakuiert und konnten die Flammen von der Straße aus sehen", sagte Béatrice Bourrel aus dem Ort Pouzols-Minervois. "Das Dorf war schwarz vor Rauch", fügte sie hinzu.

Die von der jüngsten Hitzewelle bereits ausgetrocknete Vegetation und starke Winde mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde erschwerten die Löscharbeiten. Mehrere Straßen wurden gesperrt. Zudem wurden Notunterkünfte eingerichtet, falls weitere Orte evakuiert werden müssen.

Nördlich der Hafenstadt Marseille brachen zwei weitere Waldbrände aus. In der Nähe von Rognac brannten 50 Hektar ab, der Brand ist inzwischen unter Kontrolle. In der Nähe von Lançon-Provence wurden bereits 260 Hektar durch Flammen zerstört. Dort waren weiterhin zwei Löschflugzeuge im Einsatz. Bislang wurde niemand verletzt, aber 600 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Mehrere Züge zwischen Marseille, Bordeaux und Avignon wurden gestrichen. Auch dort begünstigten die seit Tagen anhaltende Dürre und Hitze sowie heftige Winde die Ausbreitung des Feuers.

Premierminister Sébastien Lecornu wurde am Donnerstag in Marseille zu einer Krisensitzung zur Vorbereitung der nächsten Hitzewelle erwartet.

Quelle: ntv.de, AFP

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