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Konflikt in der Tigray-Region Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed von Nobelkomitee zu Konfliktlösung in Tigray aufgerufen

13.01.2022, 17:04 Uhr

Das norwegische Nobelkomitee hat den äthiopischen Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed in die Pflicht genommen, dem bewaffneten Konflikt in der Tigray-Region ein Ende zu setzen.

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(Foto: picture alliance/dpa)

"Als Ministerpräsident und ein Träger des Friedensnobelpreises hat Abiy Ahmed eine besondere Verantwortung dafür, den Konflikt zu beenden und dabei zu helfen, Frieden zu schaffen", teilte die Vorsitzende Berit Reiss-Andersen am Donnerstag in einer Erklärung zur Situation in Äthiopien mit. Solche öffentlichen Erklärungen gibt das Komitee nur selten heraus.

Abiy wurde 2019 mit dem renommierten Preis ausgezeichnet. Er wurde damit vor allem für seine Initiative zur Lösung des jahrelangen Konflikts seines Landes mit dem Nachbarn Eritrea geehrt. Das Nobelkomitee unterstrich nun, der Preis sei ihm damals auf Basis seiner Bemühungen und der berechtigten Erwartungen im Jahr 2019 zugesprochen worden. Zugleich wies das Komitee darauf hin, dass die humanitäre Lage in Äthiopien extrem ernst sei. Es sei inakzeptabel, dass große Mengen an humanitärer Hilfe nicht die Bedürftigen erreichen.

Quelle: dpa

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