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Hauptfokus auf Finanzbranche G7-Staaten wollen Abwehr von KI-gestützten Cyberangriffen testen

16.10.2026, 10:26 Uhr
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(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Die sieben führenden Industrienationen (G7) planen Tests zur Abwehr von KI-unterstützten Cyberangriffen.

Eine Vereinbarung dazu wurde am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der thailändischen Hauptstadt Bangkok getroffen, sagte die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama. Der IWF hatte diese Woche gewarnt, dass das Vertrauen in die Finanzbranche durch solche Cyberangriffe untergraben werden könnte.

Die Pläne sehen Simulationen vor, die von den Finanzbehörden der G7-Staaten entwickelt werden. Erprobt werden sollen nach japanischen Angaben die Reaktionen auf Cyberangriffe, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) verstärkt werden. Die Ergebnisse sollen die Wirksamkeit bestehender Vorgaben überprüfen und zur Überarbeitung genutzt werden. An den Übungen der Finanzministerien und Zentralbanken aus den G7-Staaten - das sind Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, die USA, Kanada und Japan - könnten auch private Geldhäuser beteiligt werden.

Weltweit verstärken die Bankenaufsichtsbehörden derzeit ihre Bemühungen, KI-Risiken einzudämmen. Dazu gehört auch die Bank of England, die mit Geschäftsbanken auf der Insel an umfassenden Optionen zur Wiederherstellung nach Cyberangriffen arbeitet. Man könne nicht länger davon ausgehen, dass die eigene Abwehr immun gegen KI-gestützte Cyberangriffe sei, so die britische Zentralbank.

Quelle: ntv.de, rts

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