Gastronomie unter DruckGastgewerbe verzeichnet deutlichen Umsatzrückgang im August

Das Geschäft im deutschen Gastgewerbe hat sich im Urlaubsmonat August merklich abgekühlt.
Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag sank der Umsatz preisbereinigt (real) um 1,3 Prozent zum Vormonat. Besonders deutlich wird die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat: Hier stand ein Rückgang von 4,2 Prozent zu Buche, während er nominal um 2,7 Prozent wuchs. Trotz höherer Einnahmen auf dem Papier blieb den Unternehmen nach Abzug der Inflation also unterm Strich weniger Geld übrig.
Verantwortlich für die negative Entwicklung war vor allem die Gastronomie. Restaurants, Cafés und Caterer setzten real 1,8 Prozent weniger um als im Juli und sogar 5,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Besser lief es hingegen in der Hotellerie. Hotels und sonstige Beherbergungsbetriebe konnten ihren Umsatz im Vergleich zum Vormonat real leicht um 0,4 Prozent steigern. Gegenüber dem Vorjahr lagen sie mit einem realen Minus von 0,4 Prozent nahezu auf dem gleichen Niveau.
Der Dämpfer im August folgte auf einen Juli, der nach einer Revision der Zahlen etwas stärker ausgefallen war als zunächst gemeldet. Hier stieg der reale Umsatz um 1,9 Prozent zum Vormonat.