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Bis zu 18 Stockwerke hochGebäudeeinsturz in Nairobi: Rettungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten

24.10.2026, 15:53 Uhr
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Emergency personnel work at the site of a building collapse in Eastleigh, Nairobi, Kenya, October 24, 2026. REUTERS/Monicah Mwangi (Foto: REUTERS)

In Kenias Hauptstadt Nairobi ist ein in Bau befindliches Hochhaus eingestürzt. Ob dabei Menschen umkamen, ist bislang nicht bekannt. Die Rettungsarbeiten dauern an.

Einen Tag nach dem Einsturz eines mehrstöckigen Gebäudes in der kenianischen Hauptstadt Nairobi suchen Rettungskräfte noch immer nach Vermissten. Ob bei dem Einsturz am Freitagmittag Menschen umkamen, ist bislang nicht bekannt. Zur Zahl der Vermissten gab es unterschiedliche Angaben. Während die Regierung zunächst von sieben Personen sprach, gab das Kenianische Rote Kreuz rund 30 Vermisste an.

Rettungskräfte erklärten, Kontakt zu einigen Verschütteten aufgenommen zu haben. Das in Bau befindliche Gebäude, das etwa 16 bis 18 Stockwerke hoch werden sollte, war am Freitag gegen 13.00 Uhr Ortszeit im dicht besiedelten Geschäftsviertel Eastleigh eingestürzt. Im Erdgeschoss und Untergeschoss befanden sich trotz der noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten bereits etwa elf Geschäfte, darunter ein Elektronikladen, eine Metzgerei und ein Lebensmittelgeschäft. 

Fragen zur Kontrolle des rasanten Baubooms in Nairobi

Die Ermittlungen zur Ursache des Einsturzes dauerten unterdessen an. Der Gouverneur der Hauptstadtregion Nairobi, Johnson Sakaja, erklärte, der Bau sei ohne die erforderlichen Genehmigungen erfolgt. Maßnahmen, die Arbeiten zu stoppen, seien nicht konsequent verfolgt worden.

Der Vorfall hat erneut Fragen zur Einhaltung von Bauvorschriften und zur Kontrolle des rasanten Baubooms in Nairobi aufgeworfen. Laut der Nationalen Baubehörde (NCA) stürzten in Kenia zwischen 2009 und 2019 mindestens 86 Gebäude ein. Dabei kamen schätzungsweise 200 Menschen ums Leben. Nairobi war demnach besonders häufig betroffen. Als mögliche Ursachen früherer Einstürze wurden unter anderem mangelhafte Bauausführung und minderwertige Baumaterialien genannt.

Quelle: ntv.de, dpa

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