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Nach Berliner AnschlagHamburger Polizei verdoppelt Einsatz beim CSD

29.07.2026, 14:33 Uhr
Eine-Regenbogenfahne-und-eine-Flagge-mit-dem-Wappen-von-Hamburg-haengen-am-Fahnenmast-eines-Bootsverleihs-an-der-Alster-Nach-dem-mutmasslich-islamistisch-motivierten-Angriff-auf-feiernde-Menschen-beim-Christopher-Street-Day-CSD-in-Berlin-will-die-Hamburger-Polizei-die-geplante-Grossdemonstration-der-queeren-Community-am-kommenden-Samstag-mit-mehr-Personal-schuetzen
(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem islamistisch motivierten Angriff am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin werden bei der Hamburger CSD-Demonstration deutlich mehr Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein als 2025.

"Wir werden mit rund doppelt so viel Kräften wie beim letzten Mal vor Ort sein", sagte Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel im Deutschlandfunk.

Das Sicherheitskonzept zu der Veranstaltung sei nach dem Angriff in Berlin intensiv überarbeitet und nachgeschärft worden. "Dass jemand (...) im Umfeld der Veranstaltung in die Menge gefahren ist, das bereitet uns Sorge, und wir werden deswegen in diesem Umfeld verstärkt mit uniformierten, aber auch mit zivilen Kräften und mit einer Luftkomponente unterwegs sein."

Zu der Demonstration in Hamburg erwarten die Veranstalter nach Angaben der Polizei 250.000 Teilnehmer. Der Zug soll um 12.00 Uhr an der Lübecker Straße im Stadtteil Hohenfelde starten und durch den Stadtteil St. Georg in die Innenstadt führen, wo er gegen 19.00 Uhr endet. Das Motto lautet: "Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst!"

Polizeipräsident Falk Schnabel gab aber zu bedenken, dass auch hohe Sicherheitsvorkehrungen keine Garantie für eine Veranstaltung ohne Zwischenfälle sind. "Allerdings gehört auch zur Wahrheit dazu: Eine absolute Sicherheit, gerade im Innenstadtbereich, wird auch von uns nicht leistbar sein."

Quelle: ntv.de, dpa

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