Wegen BrandgefahrHandelsblatt: VW bereitet bei E-Autos neuen Rückruf vor

Nur wenige Wochen nach dem massenhaften Rückruf wegen einer fehlerhaften Schraube an der Lenkung muss der Autobauer Volkswagen einem Medienbericht zufolge die nächste sicherheitsrelevante Rückrufaktion vorbereiten.
Dabei gehe es um fehlerhafte Batteriezellen, die in seltenen Fällen überhitzen könnten, berichtete das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Im Extremfall drohe ein Brand. In Deutschland betroffen sei eine niedrige fünfstellige Zahl an Elektroautos.
Betroffen seien unter anderem VW ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz aus bestimmten Produktionszeiträumen zwischen 2023 und 2025 sowie einige Tausend Cupra Born, berichtete das "Handelsblatt". Der Autobauer bestätigte den Vorgang demnach auf Anfrage.
Interne Qualitätsprüfungen hätten ergeben, dass einzelne Hochvolt-Batteriezellen wegen Produktionsfehlern bei Lieferanten nicht den Qualitätsanforderungen entsprächen. Für Deutschland und weitere Märkte seien entsprechende Aktionen in Abstimmung mit den Behörden in Vorbereitung und sollten kurzfristig aktiviert werden.
Erst Ende September hatte Volkswagen zahlreiche Pkw verschiedener Konzernmarken zurückgerufen; allein in Deutschland sind mehr als eine Million Fahrzeuge betroffen. Grund dafür ist eine korrosionsanfällige Schraube an der Lenkung.