Zum dritten Mal in FolgeIfo-Geschäftsklima steigt im Juli erneut an

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen hat sich erneut etwas aufgehellt.
Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juli auf 86,6 Punkte, nach 85,7 Zählern im Juni und damit das dritte Mal in Folge, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit 86,0 Punkten gerechnet. "Trotz der unsicheren Lage am Persischen Golf zeigt sich die deutsche Wirtschaft weniger pessimistisch", erklärte Ifo-Chef Clemens Fuest. Die Firmen blicken zwar etwas skeptischer auf ihre Lage als zuletzt, bewerten ihre Geschäftsaussichten aber optimistischer.
Im Nahen Osten waren die Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran zwischenzeitlich wieder aufgeflammt und hatten für steigende Ölpreise gesorgt. Auch der Transport von Öl, Gas und Rohstoffen durch die für die internationalen Lieferketten so wichtige Straße von Hormus läuft noch lange nicht wieder so wie vor dem Iran-Krieg. Eine tragfähige Öffnung der Schiffspassage gilt als wichtiger Impuls für die seit Monaten unter hohen Energiepreisen ächzende Wirtschaft.