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Nachdem Sicherheitslücke bei PHP-SoftwareInnenministerium: Keine Schäden in Bundesbehörden durch Fehler in PHP-Software bekannt

23.10.2026, 15:29 Uhr
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Fehler in der Programmsprache PHP gefährden viele Websites.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums haben die Schwachstellen in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP keinerlei Schäden in Bundesbehörden ausgelöst.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums haben die Schwachstellen in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP keinerlei Schäden in Bundesbehörden ausgelöst. "Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Meldungen bezüglich kompromittierter IT-Systeme weder beim Bund noch in der Verwaltung noch bei der regulierten Wirtschaft vor", sagte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag in Berlin. Mit regulierter Wirtschaft ist etwa die kritische Infrastruktur wie die Stromversorgung gemeint, bei der Betreiber Hackerangriffe sofort melden müssen. Das lasse den Schluss zu, dass viele Betreiber gemäß den Empfehlungen rechtzeitig ein Software-Update installiert und das Problem erkannt hätten, sagte der Sprecher. Er könne nicht sagen, wie viele der von der Bundesverwaltung kurzzeitig vom Netz genommenen Internetseiten noch offline seien.

Nachdem eine Sicherheitslücke bei der PHP-Software bekannt geworden war, hatten weltweit Unternehmen, Behörden und andere Organisationen ihre Internetauftritte vorübergehend vom Netz genommen, um ihre IT-Systeme zu schützen. Der Cybersicherheitsfirma Cloudflare zufolge hatte das Bekanntwerden der PHP-Fehler eine Flut von Hackerattacken ausgelöst. Die Cybersicherheitsfirma Palo Alto Networks bezifferte die Zahl der durch die Schwachstellen potenziell gefährdeten Server und Anwendungen auf mehr als 22 Millionen weltweit. Schätzungen zufolge basieren etwa zwei Drittel bis drei Viertel aller Webseiten auf PHP.

Quelle: ntv.de, RTS

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