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Deutlich unter ursprünglichen PlänenInvestitionsausgaben in Deutschland steigen 2025 spürbar

23.01.2026, 12:58 Uhr
Nationalflagge-von-Deutschland-auf-dem-Reichstagsgebaeude-in-Berlin-13-11-2025
(Foto: picture alliance / photothek.de)

Deutschland hat seine Investitionsausgaben im vergangenen Jahr spürbar erhöht - die Höhe der abgeflossenen Mittel liegt aber deutlich unter den Plänen.

Das geht aus dem Haushaltsabschluss für 2025 hervor, den das Bundesfinanzministerium am Freitag veröffentlichte. Demnach flossen vergangenes Jahr 86,8 Milliarden Euro ab, 17 Prozent mehr als 2024. Eingeplant waren allerdings Investitionsmittel im Umfang von 115,6 Milliarden Euro.

"Es braucht noch mehr Tempo", mahnte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) an. "Hier sind alle in der Pflicht, die Verantwortung für die Umsetzung tragen. Jeder Euro muss so zügig, so effizient und so zielgerichtet wie möglich eingesetzt werden." Die Prioritäten müssten daher weiter bei weniger Bürokratie und schnellerer Planung liegen.

Die Mittel stammen aus dem Kernhaushalt sowie dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) und dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK). Ein Grund für die nicht vollständig von den Ressorts abgerufenen Mittel war laut Ministerium einerseits die vorläufige Haushaltsplanung im vergangenen Jahr, die bis Anfang Oktober andauerte. Andererseits wurden die rechtlichen Grundlagen für den Anteil des Sondervermögens für die Länder und Kommunen erst Mitte Dezember abgeschlossen. Daher konnten diese Mittel an die Länder 2025 noch nicht abfließen, das werde nun in diesem Jahr passieren.

Von dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur- und Klimaprojekte, das über einen Zeitraum von zwölf Jahren läuft, investierte der Bund bis zum Jahresende knapp 24 Milliarden Euro, unter anderem in Verkehrsinfrastruktur, Bildung und Forschung, Digitalisierung sowie den Wohnungsbau. Das Finanzministerium startete dazu am Freitag auf seiner Website eine "Investitionsuhr", die den Stand der abgeflossenen Mittel monatlich aktualisiert.

Quelle: ntv.de, AFP

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