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"Da geht es noch besser"Klingbeil: Ukraine muss trotz Krieg Reformen stärker vorantreiben

15.10.2026, 08:53 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil fordert von der Ukraine weitere Reformen.

"Unsere Unterstützung für die Ukraine ist klar, da wird auch nicht gewackelt", sagte der SPD-Chef in Bangkok am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu Journalisten. Dennoch gebe es die klare Erwartung, dass die von Russland angegriffene Ukraine trotz des Krieges Reformen vorantreiben müsse. Sie dürfe dabei nicht nachlassen. "Ich glaube, da geht es noch besser."

Konkrete Beispiele nannte Klingbeil nicht, erwähnte aber, dass er die milliardenschwere Finanzierung der Ukraine in Deutschland rechtfertigen müsse. Korruption ist seit langem ein großes Problem in der Ukraine. Klingbeil ergänzte, Russland habe die Angriffe auf die Ukraine zuletzt noch verstärkt. Er werbe dafür, eine ausreichende Finanzierung der Ukraine für 2026 und 2027 zu sichern.

Die Finanzminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) haben sich am Donnerstag am Rande der IWF-Tagung zu Beratungen getroffen. Dabei war auch Klingbeils russischer Amtskollege Anton Siluanow, wie schon bei einem Treffen Ende August. Klingbeil sagte, er habe nicht mit ihm geredet und Russland schon im August offen kritisiert. Er sei kein normaler Partner. "Russland muss diesen Krieg stoppen."

Quelle: ntv.de, rts

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