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Angeblich 300 Drohnen gekauftMedienbericht: Kuba erwägt laut US-Erkenntnissen Drohnenangriffe auf US-Ziele

18.05.2026, 11:53 Uhr
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Kubas Außenminister Bruno Rodriguez (Archivbild) (Foto: REUTERS)

Die USA verfügen einem Medienbericht zufolge über Erkenntnisse, wonach Kuba mehr als 300 Militärdrohnen erworben hat und deren Einsatz gegen US-Ziele erwägt.

Als mögliche Ziele würden der US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba sowie US-Militärschiffe und möglicherweise das rund 145 Kilometer nördlich von Havanna gelegene Key West in Florida diskutiert, berichtete das Nachrichtenportal "Axios" am Sonntag unter Berufung auf Geheimdienstinformationen. Diese Erkenntnisse könnten als Vorwand für ein militärisches Eingreifen der USA dienen, zitierte "Axios" einen hochrangigen US-Vertreter. Sie zeigten, wie sehr die Regierung von US-Präsident Donald Trump den Inselstaat als Bedrohung ansehe.

Kubas Außenminister Bruno Rodriguez hat den USA vorgeworfen, einen "betrügerischen Fall" zu konstruieren, um Wirtschaftssanktionen und eine mögliche militärische Intervention zu rechtfertigen. Kuba bedrohe niemanden und wolle keinen Krieg, erklärte Rodriguez am Sonntag in sozialen Medien. Das Land bereite sich jedoch darauf vor, einer Aggression von außen im Rahmen des durch die UN-Charta anerkannten Rechts auf Selbstverteidigung zu begegnen.

Quelle: ntv.de, rts

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