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Kraftfahrt-BundesamtMenschen in Deutschland fahren weniger Kilometer mit dem Auto

28.06.2024, 11:55 Uhr
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Autos auf der A9 bei Wiedemar. (Foto: Heiko Rebsch/dpa)

Die Menschen in Deutschland fahren von Jahr zu Jahr weniger Kilometer mit dem Auto. Mit dem Pkw legten sie vergangenes Jahr insgesamt 591 Milliarden Kilometer zurück, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Das war bereits der fünfte Rückgang in Folge: 2018 waren es noch 39 Milliarden Kilometer mehr.

Die sogenannte Inländerfahrleistung, bei der neben Pkw auch andere Kraftfahrzeuge vom Motorrad bis zum Omnibus und Sattelschlepper berücksichtigt werden, sank auf 709 Milliarden Kilometer. Hier war es allerdings erst der vierte Rückgang in Folge.

Entscheidend für den Rückgang der Fahrleistung war, dass das Durchschnittsauto weniger bewegt wurde. Im Schnitt legte ein deutscher Pkw vergangenes Jahr 12 320 Kilometer zurück, 150 weniger als noch vor einem Jahr und ganze 1791 weniger als noch 2014. Dieses Minus reichte aus, um den Anstieg im Fahrzeugbestand mehr als auszugleichen.

Wie weit ein durchschnittlicher Pkw gefahren wurde, hängt an mehreren Faktoren: So sind es bei Dieselautos im Schnitt 17 187 Kilometer, bei Benzinern nur 9 580. In der Kategorie sonstige Fahrzeuge, die unter anderem Elektroautos, Hybride und Gas-betriebene Fahrzeuge enthält, lag die durchschnittliche Fahrleistung bei 15 852 Kilometern.

Auch das Fahrzeugalter macht einen großen Unterschied: Autos, die ein bis drei Jahre alt waren, wurden im Schnitt knapp 2300 Kilometer weiter gefahren als Fahrzeuge im Alter von vier bis sieben Jahren. Mit steigendem Fahrzeugalter nimmt die Fahrleistung immer weiter ab. Einer der Gründe dafür könnte sein, dass Firmen und Dienstfahrzeuge, die oft weite Strecken zurücklegen, in der Regel junge Autos sind.

Quelle: ntv.de, dpa

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