Kreml bleibt hartMoskau knüpft Waffenruhe im Ukraine-Krieg an Rückzug aus Donbass-Regionen

Moskau hat seine Maximalforderungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs erneut bekräftigt.
Eine Waffenruhe und Friedensgespräche seien nur möglich, wenn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj "der ukrainischen Armee den Befehl erteilt, das Feuer einzustellen und das Gebiet des Donbass sowie die russischen Regionen zu verlassen", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Moskau.
Nach mehr als vier Jahren Krieg hält Russland rund ein Fünftel des ukrainischen Territoriums besetzt, darunter die Krim-Halbinsel, große Teile der östlichen Regionen Donezk und Luhansk sowie Teile der südlichen Regionen Saporischschja und Cherson. Moskau beansprucht alle fünf Regionen für sich und fordert einen Rückzug der Ukraine, was Kiew entschieden zurückweist.
Die von den USA vorangetriebenen Bemühungen zur Beendigung der Kampfhandlungen sind seit Beginn des Iran-Krieges ins Stocken geraten. Vergangene Woche sagte Kreml-Chef Wladimir Putin, der Krieg mit der Ukraine neige sich "dem Ende" zu. Einzelheiten nannte er allerdings nicht.