Ohne die Erlaubnis der UserNiederländisches Gericht verbietet KI-Bot Grok die Generierung von Nacktbildern

In einem der ersten Verfahren um von der Künstlichen Intelligenz (KI) Grok generierte Nacktbilder hat der Entwickler xAI vor einem niederländischen Gericht eine Niederlage einstecken müssen.
In einem der ersten Verfahren um von der Künstlichen Intelligenz (KI) Grok generierte Nacktbilder hat der Entwickler xAI vor einem niederländischen Gericht eine Niederlage einstecken müssen. Wie das Amsterdamer Gericht am Donnerstag in einer Eilentscheidung befand, dürfen der Kurznachrichtendienst X und sein KI-Chatbot des umstrittenen Milliardärs Elon Musk in den Niederlanden keine sexualisierten Bilder von Personen ohne deren Einwilligung erstellen und verbreiten. Bei Verstößen drohen Geldstrafen in Höhe von 100.000 Euro pro Tag. Das Verfahren war von der niederländischen gemeinnützigen Organisation Offlimits angestrengt worden, die sich gegen sexuellen Missbrauch im Internet einsetzt.
In den USA sind weitere Klagen gegen xAI anhängig. Unter anderem geht die Stadt Baltimore gegen das Unternehmen wegen sogenannter sexueller Deepfakes vor. Zusätzlich verklagen zwei Minderjährige xAI, weil Grok sexualisierte Bilder von ihnen generiert habe. Zu Jahresbeginn hatten über den Kurznachrichtendienst X verbreitete KI-generierte Nacktbilder weltweit für Empörung gesorgt. Grok bot Nutzern die Möglichkeit, mit wenigen Anweisungen Personen in hochgeladenen Fotos ohne deren Einwilligung in sexualisierten Posen darzustellen. Daraufhin leiteten Behörden zahlreicher Länder Ermittlungen ein.