Gaza-KriegPalästinenserbehörde fordert internationalen Druck auf Israel nach Vertreibungen

Nach dem Beginn einer Großoffensive der israelischen Armee im Westjordanland hat die Palästinensische Autonomiebehörde von der internationalen Gemeinschaft Druck auf Israel gefordert, um Palästinenser zu schützen.
Nach dem Beginn einer Großoffensive der israelischen Armee im Westjordanland hat die Palästinensische Autonomiebehörde von der internationalen Gemeinschaft Druck auf Israel gefordert, um Palästinenser zu schützen. Angesichts der "zunehmenden Drohungen, das Ausmaß von Zwangsvertreibung und Zerstörung auszuweiten", sei "internationales Handeln dringend erforderlich", "das über Verurteilungen hinausgeht", erklärte das palästinensische Außenministerium am Samstag. Es forderte "konkrete und abschreckende Maßnahmen".
Die israelische Armee hatte nach einem tödlichen Angriff bewaffneter Palästinenser am Freitag eine Großoffensive im besetzten Westjordanland gestartet. Sie drang nach eigenen Angaben in die Stadt Hebron ein, um "präzise, gezielte und gründliche Durchsuchungen" vorzunehmen. Palästinensischen Schätzungen zufolge wurden im Zuge dessen zwischen 150 und 250 Familien aus ihren Häusern in Hebron vertrieben.